Der Handwerker-Tipp

 

 

An dieser Stelle finden Sie im Rahmen der Danke-Wochen 2010 acht Wochen lang täglich einen aktuellen Handwerker-Tipp der Kreishandwerkerschaft Paderborn. Die nützlichen Hinweise aus den verschiedenen Gewerken richten sich an die Kunden der Handwerksbetriebe der Kreishandwerkerschaft Paderborn. 

 

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Mittwoch 01.09.2010

Neuer Heizkessel oder Wärmedämmung?

Das Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden hat jüngst in einer Studie festgestellt, dass Hausbesitzer die CO2-Emissionen ihres Gebäudes durch den Austausch des alten Heizkessels gegen einen neuen Kessel mit Erdgas-Brennwertechnik effizient reduzieren können. Heißt im Ergebnis: Das Mehr an Wärme, das sich aus dem Brennstoff gewinnen lässt, senkt die Heizkosten. Dem gegenüber steht die Frage, wie es im Vergleich dazu mit der Investition einer Wärmedämmung aussieht. Fazit: Während sich die jährliche Investition bei einem Kesseltausch auf 0,94 Euro pro eingespartes Kilogramm CO2 beläuft, beträgt der Wert bei einer Dämmung 9,11 Euro. Bei der Abwägung zwischen Kosten und Nutzen hat also der neue Heizkessel die Nase vorn. Die Innung für Sanitär- und Heizungstechnik geht davon aus, dass sich der Tausch eines Öl-Standardkessels gegen eine moderne Erdgas-Brennwertheizung bereits nach acht Jahren rechnet, eine Dämmung aber erst nach 43 Jahren.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Donnerstag, 02.09.2010

Neues Licht

Die herkömmlichen Glühbirnen befinden sich auf dem Rückzug. Dafür jedenfalls hat der Gesetzgeber gesorgt und gleich heftige Kritik entfacht. Wie dem aber auch sei, der Verbraucher muss sich umstellen und auf Produkte zurückgreifen, die der Markt mittlerweile in Hülle und Fülle im Angebot hat. Die Energiesparlampe ist dabei nur ein Artikel aus der vielfältigen Angebotspalette. Sie erfreut sich inzwischen großer Beliebtheit. Schont sie doch nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. Letzteres ist sicherlich ein schlagendes Argument, obwohl die Anschaffungskosten höher sind. Dafür aber verbraucht sie in der Tat weniger Strom und hält auch noch länger als die alte Glühlampe. Eine weitere, moderne Alternative ist die Halogenlampe, die mit besonderer Helligkeit punktet und ebenfalls Energie einspart. Auf einen wichtigen Punkt allerdings möchte die Fachinnung für Elektrotechnik aufmerksam machen: Die Energiesparlampe enthält Quecksilber und gehört daher ausschließlich in den Sondermüll (siehe auch städtische Sammelstellen für Schadstoffe).

Aktueller Handwerker-Tipp - Freitag, 03.09.2010

Verdreckte Dächer

Algen, Flechten und Moose sowie Vogelkot lassen manches Dach unschön aussehen. „Was tun?“, fragt sich dann nicht selten der Hauseigentümer. Bei einer Reinigung per Hochdruck allerdings sieht der Dachdecker Probleme und befürchtet, Wasser könne bei diesem Vorgang ins Haus gelangen, und zwar durch die Zwischenräume der Ziegel. Auch die danach oft erfolgende Beschichtung berge Gefahren, wenn sich die Pfannen verschlössen und keine Luft mehr durchließen. Der Hausherr solle daher lieber prüfen, ob der ganze Aufwand sich nur wegen der besseren Optik lohne oder nicht gleich eine vernünftige Dachsanierung mit Wärmedämmung wirtschaftlicher sei.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Montag, 06.09.2010

Schimmel in der Wohnung

Schimmel an den Wänden sieht nicht nur abstoßend aus, sondern stellt auch durch seine allergieauslösenden Sporen eine Gesundheitsgefährdung dar. Der hässliche Wandbefall beruht nicht auf unhygienischen Verhältnissen, sondern ist die Folge mangelhafter Belüftung oder auf Baumängel (Feuchtigkeitsschäden, Wärmebrücken) zurückzuführen.

Der Fachmann rät in solchen Fällen: „Nicht selbst herum experimentieren, sondern professionelle Hilfe herbei rufen.“ Denn ohne nachhaltige, spezielle Einwirkung lasse sich der Pilz nicht dauerhaft vertreiben. Und vorab müsse zunächst auch noch die Ursache gefunden werden. Handelt es sich um einen Bauschaden, gilt es auch diesen zu beseitigen. Denn eine durchfeuchtete Wand verliert zum Beispiel ihre Dämmeigenschaft. Richtiges Lüften sollte aber auf jeden Fall selbstverständlich sein.

Tipps:

  • Drei Mal täglich im Winter für 5 bis 10 Minuten intensiv durchlüften (Fenster nicht auf Kippe).
  • Küche und Bad häufiger lüften.
  • Wäsche nicht in der Wohnung trocknen.
  • Große Möbel nicht direkt an die Außenwand stellen.

Aktueller Handwerker-Tipp - Dienstag, 07.09.2010

Mit neuen Fenstern sparen

Die Fachinnung Holz und Kunststoff weist darauf hin, dass über 30 Prozent der vor 1970 gebauten Häuser noch mit Einscheiben-Verglasungen ausgestattet sind. Und auch die älteren Isolierglasfenster entsprächen nicht mehr den heutigen energetischen Anforderungen. Der Hausbesitzer sollte sich daher unbedingt mit dem Energie-Einsparpotential hoch isolierender Fenster vertraut machen. Und der Staat hilft dabei sogar und erleichtert die Investition mit Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten. Vielleicht ist in diesem Zusammenhang auch noch eine Fassadendämmung anzuraten. Der Fachhandwerker schlägt zum Beispiel eine Holzbekleidung vor, unter der sich gut geschützt eine Dämmschicht einbauen lässt. Im Übrigen setzt die Energiesparverordnung (EnEV) auch bei der Renovierung eines alten Hauses klare Regeln. Sind von der Maßnahme mehr als zehn Prozent der Gebäudefläche betroffen, muss das gesamte Haus festgelegten Mindeststandards genügen. Der Fachmann kennt sich mit diesen Vorschriften aus und berät gerne.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Mittwoch, 08.09.2010

Stromkosten senken

Alte Wäschetrockner gehören laut Aussage der Fachinnung Elektrotechnik zu den Haushaltsgeräten, die den meisten Strom verbrauchen. Das bestätigt auch die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), die beim Trocknen von einem viermal so hohen Stromverbrauch ausgeht wie beim Waschen, bei gleich großer Wäschemenge- versteht sich. Ein neues Gerät der Energieeffizienzklasse A könne die Kosten spürbar senken- um immerhin gut 150 Euro im Jahr. Entscheidend ist aber auch, wie die Wäsche zuvor geschleudert wurde, wobei eine Schleuderzahl von mindestens 1.200 Umdrehungen empfohlen wird. Die Fachbetriebe der Branche beraten beim Verkauf und können ausrechnen, wie viel Stromgeld sich durch den Austausch des Altgeräts sparen lässt.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Donnerstag, 09.09.2010

Löcher und Risse an der Wand

Schnell ist es passiert: Ein Bild wird abgehängt. Und da, wo sich der Nagel oder der Dübel befand, ist nun der Putz beschädigt. Nicht viel. Aber immerhin. Die unschöne Stelle stört und muss geflickt werden. Eine Angelegenheit, die nicht nach einem Handwerker schreit, sondern auch vom Laien erledigt werden kann. Der Maurer rät, zunächst die losen Teile und den Staub zu entfernen und anschließend den Bereich anzufeuchten. Der nächste Schritt ist dann das Verfüllen mit einer Fertigspachtelmasse aus dem Baumarkt. Ruck zuck ist das Problem beseitigt, die Masse ausgehärtet und die Reparatur zum Überstreichen mit der Originalfarbe bereit. Etwas schwieriger gestaltet sich das Verspachteln von Rissen. Bei einem oberflächigen Schaden kann aber auch hier der Heimwerker Hand anlegen. Ist der Riss mit einer kleinen Kelle aufgekratzt, sollte in diesem Fall allerdings eine flexible Acrylmasse zum Einsatz kommen- um den Riss möglichst auf Dauer verschwinden zu lassen.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Freitag, 10.09.2010

Sicher gegen Herbststürme

Es ist nachgewiesen, dass Stürme in Deutschland zugenommen haben. Nicht nur an der Zahl, sondern auch an Stärke. Davon betroffen sind natürlich auch die Dächer auf unseren Häusern. Pfannen fallen herunter, gefährden Fußgänger oder beschädigen parkende Autos. Und wenn es ganz arg kommt, wird das gesamte Dach samt Unterbau abgehoben. Letzteres geschieht nicht selten vor allen bei Flachdächern, da hier der bei einem Sturm entstehende Unterdruck wie ein Sog wirkt. Bei Steildächern ist diese Gefahr weitaus geringer. Gleichwohl jedoch können sich auch bei Hartbedachungen einzelne Schieferplatten, Dachziegel oder Dachsteine lösen. Um dem vorzubeugen, sind spezielle Sturmklammern anzubringen, und zwar einzeln an die Dachkonstruktion zu befestigen. Beim Schiefer gibt es dafür entsprechende Nägel. Rat und Hilfe findet der Hausbesitzer beim Fachbetrieb des Dachdeckerhandwerks.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Montag, 13.09.2010

Gluckernde Heizungen

Wenn die Sonne hoch am Himmel steht und die Temperaturen schweißtreibend sind, denkt kaum jemand an seine Heizungsanlage. Spätestens aber dann, wenn die kühle Jahreszeit beginnt und die Heizkörper seltsam gluckern, ist Handlungsbedarf angesagt. Der Fachmann weiß sofort, dass dann meistens Luft in der Leitung ist und sich die „Radiatoren“ nicht über die ganze Breite erwärmen können. Die Folge: Obwohl die Heizung auf Hochtouren läuft, kommt nicht genug Wärme an, was eine unnötige Energieverschwendung bedeutet.

Was ist zu unternehmen?

  • Lüftungsventil (links oder rechts oben am Heizkörper) öffnen.
  • Dazu speziellen Entlüftungsschlüssel gegen den Uhrzeigersinn einsetzen.
  • Luft entweicht durch ein Zischen.
  • Sobald aufzufangendes Wasser austritt, Ventil wieder zudrehen.

Kommt bei gleicher Einstellung aller Thermostate und überall warmgelaufener Heizung allerdings nicht in allen Räumen die gleiche Wärme an, sollte ein Fachbetrieb einen hydraulischen Abgleich vornehmen. Dabei werden der ideale Durchlaufwiderstand des Thermostatventils errechnet und entsprechende Justierungen vorgenommen..

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Dienstag, 14.09.2010

Pflegeleichtes Parkett

Parkett - und da sind sich alle Experten einig - zählt zu den haltbarsten Bodenbelägen. Aber wie ist echtes Parkett zu pflegen? Eine Frage, die der Raumausstatter gerne beantwortet. Auf einen Nenner gebracht: Der äußerst strapazierfähige Fußboden ist sehr pflegeleicht. Während kleine Verschmutzungen einfach abzusaugen sind, reicht bei stärkerem Schmutz in der Regel ein feuchtes Wischen. Zusätzliche Pflege versprechen spezielle Reinigungsmittel, die dem Wasser aber nur sehr sparsam beigefügt werden sollten. Wichtig ist, das Wischtuch nur nebelfeucht, also gut ausgewrungen, einzusetzen. Schärfere Putzmittel und eine Reinigung mit Dampf sind beim Parkett absolut tabu. Größere Flüssigkeiten schaden dem langlebigen Belag ebenfalls nicht, wenn sie schnell aufgewischt werden.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Mittwoch, 15.09.2010

Automatische Verriegelung

Auf der Fahrt in den Urlaub kommen sie, die Gedanken: „Ist das Licht ausgeschaltet, der Herd abgestellt oder die Haustür verschlossen?“ Wohl dem, der beruhigt weiterfahren kann, weil er weiß, dass sich beispielsweise seine Eingangstür automatisch verriegelt. Der Metallhandwerker hat übrigens solche Produkte im Angebot und bietet daneben Sicherheitslösungen rund ums Haus. So gibt es inzwischen Türen, die sich beim ins Schloss fallen automatisch wie auch einbruchsicher mehrfach verriegeln. Ein Schlüsselherumdrehen erübrigt sich. Während die Tür danach von innen normal zu öffnen ist, erfolgt der Zutritt von außen, wie gehabt, mit dem Schlüssel. Letzteres allerdings lässt sich auch noch steigern, wenn die Tür wie beim Auto oder der Garage per Funk zu öffnen ist und sich nach Betreten des Hauses das Ganze wieder schließt. Das Metallhandwerk informiert über Bolzen oder Kreiszungen aus Stahl sowie über die zur Widerstandsklasse 3 zählenden Systeme.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Donnerstag, 16.09.2010

Neue Herbst-Winter-Haarfarbe

Die neuen Herbst-Winter-Kollektionen in der Mode sind frisch auf dem Markt. Da liegt nichts näher, als auch über eine neue Farbe für’s Haar nachzudenken. Die eigene Naturhaarfarbe dauerhaft und deutlich sichtbar zu verändern, bedeutet allerdings immer den Einsatz chemischer Stoffe. Denn größere Farbabweichungen vom natürlichen Kolorit lassen sich nur mit Oxidationsfarben erreichen. Da das Haar bei diesem Vorgang einer gewissen Strapaze ausgesetzt wird, ist der Kunde gut beraten, die Arbeit einem Fachmann zu überlassen. Dieser nämlich berät individuell und bezieht Haartyp und Haarqualität in die Entscheidung mit ein. Wenn es nur um geringe Farbnuancen geht, verwenden viele Salons bereits Pflanzenfarben. Diese dringen nicht ins Haar ein, sondern ummanteln es nur – mit der Folge, dass der Naturton immer etwas durchschimmert. Nach sechs bis zwölf Wochen wäscht sich die neue Farbe wieder heraus. 

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Freitag, 17.09.2010

Wasser sparen im Bad

Viele Menschen denken heute darüber nach, wie sie an Energie und am Wasserverbrauch sparen können, ohne auf Wärme oder Komfort verzichten zu müssen. Dabei hilft auch die Industrie, die immer wieder neue Möglichkeiten auslotet und innovative Sparsysteme auf den Markt bringt. So macht zum Beispiel das Sanitärhandwerk auf ein neues Toilettensystem aufmerksam, das eine Wassereinsparung von über 40 Prozent ermöglicht. Während beim herkömmlichen WC der Zufluss über eine Zuleitung stattfindet, speist das neue Modell den Wasserverteiler über drei Zuläufe. Die Spartaste lässt eine Spülmenge zwischen zwei und 3,5 Litern zu- bei gleichbleibend starker Spülleistung.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Montag, 20.09.2010

Frisches Stollengebäck

Winterzeit ist Stollenzeit. Doch viele Kunden greifen häufig im Supermarkt auf einen industriell gebackenen Stollen zurück. Und verpassen dabei so Einiges. Denn im Gegensatz zur Fabrikware zeichnet sich das handwerklich produzierte Backwerk neben guter Qualität auch durch Variantenreichtum im Aussehen und Geschmack aus, so dass jeder Kunde das Gebäck seines Geschmacks finden kann. Daher gibt es beim Bäcker inzwischen viele neue Kreationen wie Backwaren wie Champagnerstollen, Bratapfelstollen oder Glühweinstollen. 

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Dienstag, 21.09.2010

Hochwertige Chronometer

Mechanische Uhren sind wieder gefragt. Denn bei den Zeitmessern mit Handaufzug handelt es sich beileibe um keine verstaubten Modelle aus Opas Erbmasse. Die Chronometer, gefertigt aus hochwertigsten Materialien, weisen nicht selten eine ganze Reihe zusätzlicher Funktionen vor. Und dabei kommt selbstverständlich auch die Optik nicht zu kurz. Um möglichst lange Freude an dem kostbaren Schmuckstück zu haben, muss der Besitzer jedoch einige wichtige Hinweise beachten: Die Uhr sollte unbedingt jährlich auf Wasserdichtigkeit überprüft werden, um teueren Schäden vorzubeugen. Bei stark beanspruchten Uhren sind Krone und Dichtung spätestens nach einem Jahr auszutauschen. Und nach fünf Jahren ist eine Totalrevision zu empfehlen, was eine komplette Zerlegung und Reinigung des Uhrwerks bedeutet. Diese Arbeiten führt kompetent und zuverlässig ein Uhrmachermeister aus. Pflege, Wartung und Reparatur sind daher bei ihm in den besten Händen. Gilt es doch, den wertvollen und lieb gewonnenen Zeitmesser lange zu erhalten. 

 

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Mittwoch, 22.09.2010

Rauchmelder retten Leben

Dass privater Brandschutz keine Glückssache ist, weiß die Fachinnung Elektrotechnik und ruft daher dazu auf, Vorsorge durch die Installation von Rauchmeldern zu treffen. Denn immer noch kämen in Deutschland jährlich fast 500 Menschen bei Bränden ums Leben. Während sieben Bundesländer bereits eine Rauchmelderpflicht im Gesetz verankert haben, setzt Nordrhein-Westfalen nach wie vor auf die Vernunft und das gute Glück seiner Bürger. Gerade nachts, wenn der Geruchssinn schlummert, bleiben die meisten Feuer anfangs unentdeckt. Ein zuverlässiger Gefahrenmelder ist schon für unter 25 Euro erhältlich. Beim Kauf sollte allerdings auf VdS-anerkannte Modelle nach der DIN EN 14604 geachtet werden. Ein solches Gerät erkennt die Rauchentwicklung bereits im Anfangsstadium und sendet einen Alarmton von mindesten 85 Dezibel aus.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Donnerstag, 23.09.2010

Wasserverbrauch

Hausbesitzer müssen ab 2014 eine neue Vorschrift beachten und in Mehrfamilienhäusern den Wasserverbrauch für jede Wohnung über einen Zähler erfassen. Hier ist also grundsätzlich nachzurüsten, da in der Regel für die einzelnen Wohneinheiten keine separaten Zähler vorhanden sein dürften. Die Kosten werden bislang zumeist anteilig auf die Mieter umgelegt. Bei dieser Abrechnungsmethode darf es nach der Neuregelung nur dann bleiben, wenn der Einbau unverhältnismäßig hohe Kosten verursacht, oder es sich um ein Zweifamilienhaus handelt, das auch vom Eigentümer mitbewohnt wird. Die Meisterbetriebe der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass bei der Umrüstung nicht in jedem Fall ein Umbau der Rohre nötig ist. Häufig werde nur eine Umstellung der Ventile erforderlich sein. Inhaber von Mehrfamilienhäusern sollten rechtzeitig fachlichen Rat einholen und vor Ort prüfen lassen, wie im Detail vorzugehen ist. Der Fachmann wird dann auch feststellen, ob im Einzelfall ein Ausnahmegrund für eine Befreiung von der gesetzlichen Nachrüstpflicht gegeben ist.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Freitag, 24.09.2010

Kabelsalat als Stolperfalle

Eine Vielzahl von elektrischen Geräten und ein Mangel an Steckdosen. Das ist heute fast schon in jedem Haushalt die Regel. Computer, Drucker, Scanner, Hifi-Anlagen und Sonstiges müssen ans Stromnetz, und Kabel sowie Leitungen verlaufen offen auf Putz, an Teppichkanten, Arbeitsplatten und Schreibtischen entlang. Das sieht oftmals nicht nur unordentlich aus, sondern birgt auch Gefahren. Diese reichen von Stolperfallen über Beschädigungen bis hin zu Kurzschlüssen. Abhilfe schaffen Elektroinstallationskanäle, die auch von einem weniger geübten Handwerker leicht zu verlegen sind.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Montag, 27.09.2010

Filter nachrüsten

Halter von Diesel-Pkw, Wohnmobilen oder leichten Nutzfahrzeugen werden nochmals daran erinnert, Abgasreinigungssysteme nachrüsten zu lassen. Die Aktion muss bis zum 31.Dezember 2010 erfolgen. Denn danach beteiligt sich Vater Staat nicht mehr und 330 Euro sind in den Wind geschossen. Das Geld wird entweder bar ausgezahlt oder mit der Kfz-Steuer verrechnet. Förderanträge nimmt das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bis zum 15.02.11 entgegen. Die Fachbetriebe der Kraftfahrzeug-Innung sind die kompetenten Ansprechpartner.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Dienstag, 28.09.2010

Mehr Volumen ins Haar

Jede Frau wünscht sich volles kräftiges Haar. Mit ein paar kleinen Styling-Tricks bekommt auch das feinste Haar mehr Stand und Volumen. Um den Look zu erreichen, sollte der Festiger am noch nassen Haaransatz verteilt werden. Dann das Haar kämmen und über den Kopf von hinten nach vorn durchföhnen- bis das Haar nur noch ein wenig feucht ist. Dann die Deckhaare zusammenstecken, dünne Strähnen abteilen und mit einer Lockenbürste oder dem –stab vom Ansatz aus nach oben ziehen und aufwickeln. Wenn alle Strähnen in Form geföhnt oder gedreht sind, das Haar gut auskühlen lassen. Für den, der allerdings vorher durchgekämmt, war die ganze Arbeit leider vergebens.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Mittwoch, 29.09.2010

Tipps für ein sicheres Bad

Rund 250.000 Bundesbürger verletzen sich pro Jahr im Badezimmer. Grund genug also, Wanne, Waschbecken, Dusche und WC sicherer zu machen. Nicht selten ereignen sich die Unfälle, weil die Menschen auf glatten, feuchten Fliesen oder in Dusche oder Badewanne ausrutschen. Eine rutschfeste Unterseite oder Gummiunterleger sichern beispielsweise Fußmatten, Vorleger und Teppiche. Das gilt auch für Badewanne und Dusche, in die unbedingt rutschhemmende Matten oder Aufkleber gehören- damit auch eingeseifte Füße einen guten Halt haben. Zudem sollte nach dem Baden oder Duschen darauf geachtet werden, dass zum Beispiel keine Öle oder Cremes zurückbleiben. Daher: Sofort mit viel heißem Wasser nachspülen.

Aktueller Handwerker-Tipp - Donnerstag, 30.09.2010

Mit einem Wisch ist alles weg

Die richtige Farbe bei der Einrichtung der eigenen Wohnung zu finden, ist immer wieder eine spannende Angelegenheit. Sollen die Farben doch nicht nur zu uns selbst, sondern auch zum Wohnstil und zur Möblierung passen. Was den Boden anbelangt, bringen die Raumausstatter beispielsweise Linoleum ins Gespräch- ein Belag, der ideal mit dem Interieur kombiniert werden kann und die Farbinszenierung von Räumen hervorzuheben vermag. Dabei ist das Material, und darauf kommt es schließlich auch noch an, strapazierfähig, trittschalldämmend und fußwarm. Und was die Hausfrau zudem interessiert- pflegeleicht wie unempfindlich. Mit einem Wisch ist alles weg.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Freitag, 01.10.2010

Wie justiere ich Schranktüren?

Scharniere an Schranktüren sind dreidimensional verstellbar. Das bedeutet, dass sie zum Beispiel beim Aufbau justiert werden müssen, damit die Türen am Ende nicht schief stehen. Dazu benötigt man nur einen Schraubenzieher: Mit der Drehung an der oberen Schraube wird die Tür nach oben ausgerichtet, mit der Drehung an der unteren Schraube nach unten. Die vordere Schraube richtet die Tür seitwärts und die hintere Schraube ist für die Tiefe zuständig.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Montag, 04.10.2010

Richtig abschminken

Wer sich schminkt, sollte auch das anschließende Abschminken nicht vergessen. Denn das Gemisch aus abgestorbenen Hautzellen, Talg, Schweiß und Make-up-Resten bildet gemeinsam eine Isolierschicht auf der Haut, die die Poren verstopft. Die Haut kann nicht mehr richtig atmen und Pickel sowie Bakterien können sich ausbreiten. An erster Stelle steht die Reinigung der Augen. Dazu benötigt man einen speziellen Augen-Make-up-Entferner, da Kajal, Wimperntusche & Co. oft sehr hartnäckig sind. Mit einem getränkten Wattepad wird der Lidschatten entfernt, und zwar vom äußeren zum inneren Augenwinkel hin. Um die Wimperntusche zu entfernen, wird anschließend vom oberen zum unteren Wimpernrand gewischt. Nach den Augen sind die Lippen dran, wobei die Farbe vom Mundwinkel zur Mitte hin beseitigt wird. Die Entfernung ist wichtig, um die Lippen vorm Austrocknen zu schützen. Ein Lippenbalsam dient der Pflege. Zu guter Letzt wird das gesamte Gesicht gesäubert- mit einem speziellen Reinigungsöl bzw. einer Reinigungsmilch, exakt auf den Hauttyp abgestimmt. Die Substanz ist großflächig und mit kreisenden Finger-Bewegungen zu verteilen, während die Kosmetikrückstände mit einem Wattepad abzunehmen sind. Zum Schluss empfiehlt es sich, noch eine pflegende Creme aufzutragen.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Dienstag, 05.10.2010

Macken in der Badewanne

Beschädigungen in der Badewanne sind nicht selten. Denn schnell entgleiten dem Benutzer Gegenstände, fallen in die Wanne und hinterlassen hässliche Spuren. Dunkle Kratzer, abgeplatzte Emaille oder Macken im Acryl zeugen dann von diesem Malheur. Hält sich der Schaden in Grenzen, kann der Heimwerker selbst Hand anlegen und sein Missgeschick wieder in Ordnung bringen. Im Baumarkt nämlich gibt es spezielle Reparatursets, und zwar mit Spachtelmasse und Lack in allen Farben- sowohl für Emaille als auch für Acryl. Sind die Beschädigungen allerdings größer, sollte nach Aussage der Innung für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik besser ein Fachmann zu Rate gezogen werden.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Mittwoch, 06.10.2010

Wenn der Akku seinen Geist aufgibt

Lässt bei kabellosen Geräten mit Akkupack nach ein paar Jahren die Leistung der mobilen Stromversorgung deutlich nach, stellt sich nicht selten die Frage: Ist nun die Neuanschaffung eines Akkus unumgänglich oder gibt es noch eine Alternative? Und schwierig wird’s auch dann, wenn am Markt gar keine passenden Batteriemodelle mehr zu kaufen sind. Diesen Umstand haben sich inzwischen Unternehmen zunutze gemacht. Sie verpassen, wenn nötig, dem schwächelnden Akku neue Batterien oder raten gleich zu einem Ersatzteil mit wiederaufladbaren Primärzellen.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Donnerstag, 07.10.2010

Tipps beim Tapetenkauf

Bei der Auswahl der richtigen Tapete gibt es einige Dinge zu beachten. Und das gilt nicht nur für die passende Farbe, Struktur oder Musterung, sondern auch bezüglich der Qualität.

Das RAL-Gütezeichen zum Beispiel sagt aus, dass der Produzent auf gesundheitlich bedenkliche Rohstoffe verzichtet hat. Wird dann noch beim Tapezieren allergen- oder schadstoffkontrollierter Kleister verwendet, ist man auf der sicheren Seite. Textiltapeten hingegen haben den Vorteil, dass sie weder reißen noch abblättern. Und selbst dann nicht, wenn die Wände noch arbeiten oder älter werden.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Freitag, 08.10.2010

Brot richtig aufbewahren

Brot wird nicht selten über einige Tage gelagert. Damit die Qualität optimal bleibt, sind jedoch einige wichtige Regeln zu beachten. Helle Brote und Brötchen mit hohem Weizenmehlanteil sollten nicht zu lange gelagert werden, während roggenhaltige Sorten sich meist gut ein paar Tage aufbewahren lassen- ideal also übers Wochenende und über Festtage. Brot und Brötchen sind generell bei Zimmertemperatur am besten aufgehoben. Soll das Backwerk längere Zeit vorhalten, ist eine möglichst luftdichte Aufbewahrung empfehlenswert. Da Brot vom Bäcker in der Regel ohne Konservierungsstoffe hergestellt wird, ist es gegen Schimmelbefall zu schützen. Die wichtigste Vorbeugemaßnahme ist dabei die Reinigung des Brotbehälters: Daher alle ein bis zwei Wochen mit Essig oder Essigessenz-Lösung reinigen und anschließend mit einem Papiertuch sorgfältig trockenreiben. In der Gefriertruhe kann Brot sogar bis zu einigen Wochen lagern- allerdings im Gefrierbeutel verpackt. Das Auftauen geschieht dann bei Raumtemperatur- aber mindestens fünf Stunden vor dem Verzehr aus dem Froster nehmen. In Scheiben geschnitten eingefroren, ist auch ein kurzfristiges Auftauen im Toaster möglich.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Montag, 11.10.2010

Heizen nur mit trockenem Holz

Viele Menschen haben sich inzwischen Kamine, Kachelöfen oder gusseiserne Öfen zugelegt und heizen zusätzlich mit Holz. Als Sorten kommen vor allem Eiche, Buche, Fichte und Tanne in Betracht, wobei insbesondere die Buche ein beständiges Glutbett bildet und lange vorhält. Wichtig ist, dass nur unbehandeltes und abgelagertes Holz verfeuert wird. Wer sich seinen Vorrat selbst im Wald verschafft, sollte möglichst zuhause über einen luftigen, überdachten Unterstand verfügen und dort sein Brenngut zwei Jahre lang lagern, bevor es für wohlige Wärme sorgt. Feuchtes Holz dagegen ist tabu. Belastet es doch zudem die Luft mit Schadstoffen. Ist das Holz in Ordnung, bleibt als Rest lediglich ein Prozent weiße Asche übrig. Und aus dem Schornstein hat es kaum gequalmt.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Dienstag, 12.10.2010

Wäschetrockner als Stromfresser

Beim Wäschetrocknen wird viel Strom verbraucht- mindestens dreimal soviel wie beim Waschen der gleichen Wäschemenge. Ein Blick auf die Energieeffizienzklasse des Geräts ist daher beim Neukauf ein Muss. Und auch wenn das „alte Schätzchen“ noch funktioniert, sollte bei der Effizienzklasse B oder C ernsthaft über eine Neuanschaffung nachgedacht werden. Im Einzelfall nämlich lassen sich aufs Jahr gesehen leicht mehr als 150 Euro sparen. Denn die neuen Geräte verfügen über einen Feuchtigkeitssensor, der beim Erreichen eines bestimmten Trocknungsgrads automatisch abschaltet und dadurch Energie spart.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Mittwoch, 13.10.2010

Raumtemperatur hilft sparen

Der Winter wirft immer wieder die Frage auf, wie viel Energie sich durch gezielte Maßnahmen oder auch vernünftiges Verhalten beim Heizen einsparen lässt. Im häuslichen Bereich gibt es Anhaltswerte, ob zum Beispiel eine Wohnung effizient geheizt wird. 100 Kilowattstunden jährlich pro Quadratmeter Wohnfläche sind dabei für ein Altgebäude bereits ein guter Wert. Bis 200 Kilowattstunden befindet man sich noch im Mittelbereich, während bei Verbrauchswerten um 300 Kilowattstunden Handlungsbedarf besteht. Aber nicht nur eine Dämmung sollte dann bedacht werden, sondern auch die Heizgewohnheiten gehören in die Diskussion. Wer beispielsweise die Raumtemperatur um ein Grad senkt, kann bis zu sechs Prozent Heizkosten sparen. Übrigens: Ein Liter Heizöl und ein Kubikmeter Erdgas entsprechen je nach Brennwert etwa zehn Kilowattstunden.

Aktueller Handwerker-Tipp - Donnerstag, 14.10.2010

Wildfleisch zubereiten

Herbstzeit ist Wildzeit. Damit die Zubereitung gelingt und das Fleisch schön saftig wird- hier einige Tipps vom Fleischer: Die Außenhaut ist bei Wildfleisch ausgesprochen sehnig und daher besser mit einem spitzen, scharfen Messer abzuschneiden- damit der Braten zarter wird. Wild muss außerdem gut durchgegart sein. Kann man den Finger weit eindrücken, sieht das Fleisch noch sehr rot aus. Gibt dieses leicht nach, hat es eine rosa Farbe; gibt es nicht mehr nach, ist es durchgegart. Auf der sicheren Seite steht der Koch jedoch mit einem Bratthermometer. Sticht er dagegen mit einer Nadel ins Wildbret, darf der ausfließende Saft nicht mehr rosa sein. Die Saftigkeit des Fleisches lässt sich erhalten oder erreichen, wenn es über Nacht an einem kühlen Ort in einer leicht gesalzenen Brühe lagert. Die oberen Zellschichten saugen sich dabei mit der Flüssigkeit voll, und der eigene Saft bleibt weitestgehend erhalten. Passende Gewürze für Wild sind Pfeffer, Liebstöckel, Majoran, Thymian, Rosmarin, Petersilie, Lorbeer, Piment, Nelken, Muskat, Wacholderbeeren und Paprika. Als Beilagen eignen sich Maronen, Pilze, Kartoffeln, Klöße, Prinzessbohnen, Rotkohl, Wirsing oder Steckrüben.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Freitag, 15.10.2010

Klimaanlage nicht vergessen

Im Sommer bei hohen Temperaturen ist die Klimaanlage des Autos häufiger im Gebrauch, während sie im Winter oftmals vergessen oder vernachlässigt wird. Letzteres allerdings ist ein Fehler und kann böse Folgen haben. Denn der regelmäßige Betrieb wirkt sich zum einen positiv auf die Langlebigkeit der Anlage aus und beugt zum anderen auch dem Verlust des Kältemittels und damit einer teuren Reparatur vor. Und zudem danken es Kompressor und Dichtungen, wenn die Klimaanlage, auch in den Wintermonaten, immer mal wieder eingeschaltet wird- und zusätzlich dabei hilft, die Scheiben schnell beschlagfrei zu machen.

Aktueller Handwerker-Tipp - Montag, 18.10.2010

Haare schonend trocknen

Heiße Luft tut Haaren nicht gut. Trotzdem ist es gerade in der kalten Jahresszeit nicht immer ratsam, die Haare „natürlich“ trocknen zu lassen- ohne sich gleich eine Erkältung einzuhandeln. Beim Föhnen sollte allerdings auf ein paar Dinge geachtet werden, um das Haar nicht unnötig zu strapazieren und wohlmöglich zu schädigen. So gibt es beispielsweise inzwischen so genannte Ionen-Haartrockner am Markt. Diese Föhne geben weniger Hitze ab als konventionelle Geräte. Dennoch trocknen sie vergleichsweise schneller. Durch die geringe Hitze wird das Haar geschont und geschützt.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Dienstag, 19.10.2010

Kampfansage an Elektrosmog

Viele Menschen reagieren mittlerweile empfindlich auf Elektrosmog und klagen über gesundheitliche Beeinträchtigungen. Zumindest in den eigenen vier Wänden kann man sich jedoch leicht vor Strahlungen schützen, ohne gleich Fernseher, Radiowecker oder Handy entbehren zu müssen. Zum Beispiel durch spezielle Farbanstriche an Wänden und Decken, die abschirmen und die Strahlung verringern. Über ähnliche Eigenschaften verfügen auch besondere Vorhänge und Vliese. Entsprechende Materialien halten die Raumausstatter und die Malerfachbetriebe bereit.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Mittwoch, 20.10.2010

Warme Kellerdecke tut gut

Keller haben zwei Feinde, nämlich die Feuchtigkeit und die Kälte. Um Letzterem die Stirn zu bieten, muss der Hausbesitzer in der Regel keinen hohen Aufwand befürchten und kann sogar selbst tätig werden. Nimmt er sich dabei die Kellerdecke vor, spürt er den Lohn seiner Arbeit in den darüber liegenden Räumen. Denn die aus dem Keller aufsteigende Kälte kann dann nicht mehr den Wärmebedarf im Erdgeschoss nach oben treiben. Die Dämmplatten werden einfach unter die Kellerdecke geklebt. Infrage kommen Materialien aus Polystyrol, Glas- oder Steinwolle, Zellulose, Schaumglas oder Naturdämmstoffe. Die Platten sollten sechs bis acht Zentimeter dick sein und die Wärmeleitfähigkeit 0,035 W/mK auf der Verpackung ausweisen.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Donnerstag, 21.10.2010

WC im Keller

Der nachträgliche Einbau einer Gästetoilette oder das WC im Keller, neben Fitness- oder Hobbyraum? Heutzutage kein Problem! Die praktischen und formschönen Anlagen benötigen keinen Spülkasten und sind platzsparend und einfach einzubauen. Für die Installation reicht eine normale Wasserzuleitung und ein 230 Volt Anschluss. Und die Ableitung kann fast überall problemlos verlegt werden. Ein Knopfdruck genügt, um die „Hinterlassenschaften“ zusammen mit dem Spülwasser bis zu drei Meter hoch oder 30 Meter weit wegzupumpen.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Freitag, 22.10.2010

Haare hochstecken

Zum Winterball oder zu den Festtagen erfreuen sich Hochsteckfrisuren großer Beliebtheit. Wer einige Tipps vom Profi beherzigt, kann mehr als nur ein paar Stunden an seiner Haarpracht Freude haben. Vor dem Styling sollte unbedingt Haarspray aufgesprüht werden, um gewaschenes Haar griffiger zu machen. Fürs Hochstecken allerdings eignet sich frisch gewaschenes Haar weniger, da die Strähnen dann schwerer fallen. Falls jedoch Waschen angesagt ist, muss in jedem Fall eine Spülung unterbleiben- bevor das Haar vor dem Hochstecken auf große Wickler gedreht wird. Denn dadurch erhält der Ansatz mehr Halt. Bei kleinen Wicklern wäre die Spannung zu groß und die Formgebung würde sich komplizierter gestalten. Für das anschließende Antoupieren eignet sich eine Bürste eher als der Kamm, da so die Haare geringeren Strapazen ausgesetzt sind. Zum Fixieren vor der Verwendung von Haarlack zuerst Haarspray aufbringen, was Korrekturen erleichtert. Glanzspray erst ganz zum Schluss verwenden. Vorher aufgetragen, könnte es die Fixierung wieder aufweichen.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Montag, 25.10.2010

Stoßdämpfer selbst testen

Die Stoßdämpfer des Autos sorgen für Sicherheit und Fahrkomfort. Daher sollte jeder Fahrer darauf achten, dass diese auch intakt sind. Schließlich geht es nicht nur um eine gute Bodenhaftung der Reifen und kurze Bremswege, sondern auch um die Kurvenstabilität des Fahrzeugs sowie beispielsweise die Funktion des Schleuderschutzes (ESP). Bereits ein kleiner Test reicht aus, um sich über den Zustand der Stoßdämpfer einen Überblick zu verschaffen. Dabei geht man wie folgt vor: Das Eck des Autos mit dem Körpergewicht kurz herunter drücken. Federt das Fahrzeug schnell zurück und wippt bzw. federt maximal einmal kurz nach, ist der Stoßdämpfer an dieser Stelle in Ordnung. Bei mehrfachem Nachfedern oder Wippen: Ab in die Werkstatt!

Aktueller Handwerker-Tipp - Dienstag, 26.10.2010

Fehlerstrom-Schutzschalter auch im Altbau

Was in Neubauten bereits Vorschrift ist, sollte der Hausbesitzer auch in seinem Altbau installieren- und einen Fehlerstrom-Schutzschalter aus Sicherheitsgründen nachrüsten. Denn Alterungsprozesse und jahrzehntelange Benutzung haben an Isolierungen, Steckdosen und Abdeckungen nicht selten ihre Spuren hinterlassen. Durch Feuchtigkeit oder auch durch defekte Elektrogeräte können brandgefährliche Fehlerströme entstehen. Also: Vorbeugen und Gefahren mindern!

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Mittwoch, 27.10.2010

Außenanschlüsse vor Frost schützen

Schneller als erwartet, ist er da- der Winter. Und bringt neben Schnee auch Frost. Wer dann zum Beispiel vergessen hat, rechtzeitig seinen äußeren Wasseranschluss abzustellen, muss mit Ärger rechnen und möglicherweise einen neuen Hahn oder ein neues Rohr einbauen. Und zwar denn, wenn das in der Außenleitung verbliebene Wasser gefroren ist und dadurch das Rohr zum Platzen gebracht hat. Eine frostsichere Außenarmatur wäre die sichere Variante. Und die funktioniert wie folgt: Das Absperrventil wird innen montiert und bei der Wasserentnahme durch eine verlängerte Spindel geöffnet. Restwasser bleibt nicht mehr im Rohr zurück, sondern läuft bei jeder Benutzung automatisch ab. Dafür sorgt ein Auslaufrohr mit Auslauftülle.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Donnerstag, 28.10.2010

Korkenzieherlocken stylen

Für viele Hochsteckfrisuren ist es notwendig, einzelne Strähnen zu locken. So genannte „Korkenzieherlocken“ – Locken in Spiralform – stylt man mit einem elektrischen Lockenstab oder mit einer Lockenbürste. Dazu werden die Haare einfach in einzelnen Strähnen um den Lockenstab gewickelt und nach dreißig Sekunden wieder gelöst. Sollte die Strähne zu „spiralig“ sein: Die Locke mit ein wenig Wasser anfeuchten und runterziehen- bis Form und Länge, wie gewünscht, erreicht sind.

 

Aktueller Handwerker-Tipp - Freitag, 29.10.2010

Bremsen im Focus

Der Autofahrer, und das meint auch der TÜV, sollte häufiger nach den Bremsen schauen. Ein Schleifgeräusch beispielsweise könnte bereits Bremsprobleme signalisieren. „Pulsiert“ das Bremspedal oder lässt der Druckpunkt des Pedals beim Bremsen sogar langsam nach, ist umgehend die Fachwerkstatt aufzusuchen. Aber auch ein Blick auf die Bremsscheiben kann aufklären. Ist diese blank und ohne Riefen, kann Entwarnung erteilt werden. Bei Rostpickeln und Rostnarben: Ebenfalls sofort in die Werkstatt. Zudem darf die Bremsflüssigkeit weder schwarz noch dunkel sein. Ideal ist eine Honig- oder Bernsteinfarbe.