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KH-Gemeinschaftsreise führte nach Kuba
Wohlbehalten und mit einer Menge neuer Eindrücke im Gepäck ist die Reisegruppe der Kreishandwerkerschaft von ihrer Kuba-Reise in die Heimat zurückgekehrt.
Ein umfangreiches Programm hatte den Teilnehmern die größte Insel der Großen Antillen, die sich zwischen dem Karibischen Meer und dem Golf von Mexiko befindet, näher gebracht. Gestartet wurde die Busrundreise über das tropische Eiland in der Hauptstadt Havanna, die immerhin gut 2,2 Millionen Einwohner zählt. Das Ziel war die im Osten gelegene Stadt Santiago de Cuba. Den 31 Reisenden bot sich auf dieser Tour eine landschaftliche Vielfalt, die von flachen Buchten, Lagunen und Sümpfen im Küstenbereich bis hin zum Gebirgscharakter im Südosten reicht.
Einen Höhepunkt der 14-tägigen Reise bildete die Bahnfahrt von Hershey nach Havanna – mit wechselnden Ausblicken auf reizvolle Landstriche. Und dabei hatten die Organisatoren noch für ein passendes Beiprogramm gesorgt, und zwar in Form einer mitreisenden Liveband. Dass dabei auch noch leckere Cocktails gereicht wurden, vom Cuba libre bis zur Pina Colada, stieß bei kaum einem der Teilnehmer auf Ablehnung. Diese genossen daneben aber auch den abschließenden Badeaufenthalt in Varadero. Ein Muss nach einem beeindruckenden Sightseeing.
Mit nach Hause genommen hat die Paderborner Reisegruppe nicht nur Einblicke ins karibische Lebensgefühl mit Salsa und Rumba, sondern auch die Auswirkungen des allgegenwärtigen Sozialismus mit zum Beispiel leeren Warenhäusern und miserablen Straßen. Letztere sorgten sogar für einen geplatzten Busreifen während der Rundfahrt. In Erinnerung bleiben werden jedoch auch die bunten Straßenbilder mit den zum Teil verfallenen Häusern aus ehemals besseren Zeiten sowie die alten Autos, die zwar museumsreif sind, aber dank geschickter Improvisation der Einheimischen immer noch funktionieren.
