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Carsten Linnemann bei den Handwerksjunioren

Martin Henke, Vorstandsvorsitzender Handwerksjunioren, Carsten Linnemann, Tobias Lüke, stv. Vorstandsvorsitzender Handwerksjunioren.
Auf klare Worte und Vorsicht bei Versprechungen setzt CDU-Kandidat Dr. Carsten Linnemann drei Monate vor der Bundestagswahl. Vor den Paderborner Handwerksjunioren hat der 31-Jährige sich und seine politischen Ziele vorgestellt.
Von ihm, betont Linnemann, seien offene Worte und klare Ansagen zu erwarten: „Ich werde keinen Schmusekurs fahren, sondern deutlich sagen, was geht und was nicht“, sagte der promovierte Volkswirt bei der Kreishandwerkerschaft. Ausdrücklich lobte er Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg, der bei Opel und Arcandor klar Stellung bezogen habe. „Es darf kein Unterschied zwischen den großen und den mittelständischen Unternehmen gemacht werden“, unterstrich Linnemann. Er stellte das unternehmerische Prinzip der Haftung heraus, welches zur Folge habe, in erster Linie das kriselnde Unternehmen für seine Fehler gerade stehen zu lassen.
Auch in punkto Einkommenssteuer gebe es dringenden Handlungsbedarf. Linnemann macht sich für eine große Steuerstrukturreform stark. Allerdings sei diese gegenwärtig nur mit Schwarz-Gelb umsetzbar. „In dieser Richtung muss man deshalb mit Versprechungen vorsichtig sein“, warnt der 31-Jährige, der vor allem in den Sozialsystemen noch große Reformbaustellen sieht.
Seine berufliche Laufbahn begann Linnemann als Assistent des Chefökonomen der Deutschen Bank, Prof. Dr. Norbert Walter. Zurzeit arbeitet Linnemann im Bereich Konjunktur und Mittelstand bei der IKB Deutsche Industriebank in Düsseldorf. Linnemann wurde 2008 zum CDU-Bundestagskandidaten gewählt. Er setzte sich mit großer Mehrheit gegen weitere Bewerber durch.
