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Schäden an Wasserleitungen vermeiden
Rohrbrüche an Trinkwasserleitungen können erhebliche Gebäudeschäden verursachen, besonders dann, wenn sie nicht sofort entdeckt werden. Das Wasser sucht sich seinen Weg durch das Haus und zieht Wände, Decken und Fußböden in Mitleidenschaft. Aber auch nur geringe Undichtheiten, wie eine Rohrverbindung die tropft, sind gefährlich. Sie bleiben oft lange unentdeckt und setzen der Bausubstanz zu.
Einen Schutz vor Schäden dieser Art ermöglicht ein Leckagedetektor. Der Detektor wird in die Trinkwasserleitung eingebaut und kontrolliert das nachfolgende Leitungssystem. Selbst kleinste Undichtheiten werden sofort erkannt. Ähnlich, wie eine Elektro-Sicherung bei zu großer Belastung eines Kabels den Strom abschaltet, sperrt der Detektor dann das Wasser ab. Da das unmittelbar nach Auftreten der Undichtheit passiert, spritzt kein Wasser aus der Rohrleitung und weitere Schäden werden vermieden.
In der Regel arbeiten die Detektoren mit einer lernfähigen Elektronik, die sich auf das Verbrauchsverhalten der Bewohner einstellt und die Überwachungsfunktion darauf abstimmt. Abweichungen vom normalen Verbrauchsverhalten führen dann zum absperren des Wassers. In den entnahmefreien Zeiten (z. B. nachts) werden auch minimale Wasserverluste erkannt. Wichtig ist es allerdings, dass aus dem großen Angebot der Überwachungssysteme ein für die jeweilige Leitung passendes ausgewählt wird. Die Meisterbetriebe der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik wissen, worauf hierbei im Detail zu achten ist. Richtig ausgewählt und korrekt installiert, können undicht gewordene Wasserrohre keinen Schaden mehr anrichten.
Ein Leckagedetektor kann sicher verhindern, dass Wasserrohrbrüche große Schäden im Haus anrichten (Bild: Seppelfricke)
Quelle: Presseinformation Fachverband NRW

