Netzwerk zuhause sicher

Netzwerk "Zuhause sicher" Schutzgemeinschaft Paderborn & Lippe

Den Schutzgemeinschaften Paderborn & Lippe im Netzwerk "Zuhause sicher"  gehören geprüfte Fachhandwerksbetriebe, die Polizei und die Feuerwehren Paderborn und Lippe sowie Unternehmen aus Versicherungs- und Bankgewerbe an.

Das gemeinsame Ziel aller Partner:

  • Die Verbesserung des Einbruch- und Brandschutzes. Im Zentrum der Bemühungen steht die Sensibilisierung der Bürger für Einbruch- und Brandprävention, die Montage von mechanischer Sicherungstechnik und die Ausstattung der Haushalte mit geprüften Rauchmeldern.

Für sein bürgerorientiertes Engagement trifft das Netzwerk "Zuhause sicher" auf große Resonanz und Anerkennung und wurde mit dem Diplom des European Public Sector Award sowie mit dem Landespreis für Innere Sicherheit ausgezeichnet.

Alptraum Einbruch: Mit Polizei und Handwerk sinnvoll vorbeugen

Wer schon einmal Einbruchsopfer werden musste, weiß, was für einen Alptraum man oftmals durchlebt. Die Wohnung im Chaos, wertvolle und lieb gewonnene Gegenstände meist unwiederbringlich verloren, und die quälenden Fragen vor Augen:

  • Warum bei mir?
  • Kommt der Täter noch einmal wieder?
  • Wie kann ich mich jetzt noch sicher fühlen zu Hause?


Auf alle drei Fragen haben die Partner im Netzwerk "Zuhause sicher" Antworten.

So weiß die Polizei , dass dort eingebrochen wird, wo sich dem Täter die Gelegenheit bietet. Ungesicherte oder gar geöffnete Fenster sind für Einbrecher geradezu eine Einladung. Scheint zudem keiner zu Hause zu sein, legt der Einbrecher los. In wenigen Sekunden hat er mit einem Schraubenzieher das Fenster oder die Terrassentür aufgehebelt, er kennt jedes Versteck und in wenigen Minuten hat er Bargeld, Schmuck und andere Wertsachen gefunden. So schnell wie er gekommen ist, ist er wieder verschwunden. Doch auch, wenn die Erfahrung der Polizei zeigt, dass der Täter nicht wiederkommen wird, sind Einbruchsopfer sehr verunsichert. Nicht selten dauert es Monate, um sich vom Schock eines Einbruchs zu erholen - manch einer fühlt sich sogar so unwohl, dass er umzieht.

Doch Zuhause kann man sich sicher fühlen - mit der richtigen Sicherheitstechnik.

Für die fachgerechte Montage sind die speziell geschulten Fachhandwerksbetriebe der Schutzgemeinschaften Paderborn und Lippe im Netzwerk "Zuhause sicher" zuständig.

Ob sicherheitstechnische Nachrüstung von Fenstern und Türen nach DIN 18104 oder der Einbau von neuen Fenstern und Türen der Widerstandsklasse 2 (WK 2) nach DIN 1627 - die Handwerker der Schutzgemeinschaft Lippe verwenden gemäß der polizeilichen Empfehlung geprüfte, zertifizierte Produkte.

Als Schutzgemeinschaft unter Leitung der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe tauschen sie sich zudem regelmäßig mit der Polizei aus, führen Informationsveranstaltungen für Bürger durch und erweitern ihr eigenes Know-how kontinuierlich durch themenbezogene Weiterbildung.

Daneben beteiligt sich die Feuerwehr an den Schutzgemeinschaften. Sie informiert zu Brandgefahren und wie man ihnen begegnen kann. Wer kennt sie nicht, die kleinen unscheinbaren Rauchmelder? Doch viel zu wenige nutzen sie auch. Dabei können sie zu Lebensrettern werden. Denn im Brandfall ist es meist nicht das Feuer, sondern der giftige Brandrauch der in Minutenschnelle tötet. Rauchmelder warnen mit lautem Ton und können so dafür sorgen, dass man sich und seine Liebsten rechtzeitig in Sicherheit bringen kann.

Drei Schritte zum sicheren Zuhause

Die Netzwerkpartner in der Schutzgemeinschaft Lippe begleiten jeden interessierten Bürger in 3 Schritten zum sicheren Zuhause:

Schritt 1 - Kostenlose Sicherheitsberatung bei der Polizei:
Die Beratungsstelle der Polizei Paderborn &  Lippe bietet eine firmen- und produktneutrale Sicherheitsberatung an. Hier informiert der Technische Fachberater über Täterprofile, Schwachstellen am Gebäude und sinnvolle Sicherungsmaßnahmen. Er erstellt gemeinsam mit dem Bürger ein persönliches Sicherungskonzept und überreicht im Anschluss an die Beratung die Referenzliste der Schutzgemeinschaften Paderborn und Lippe.

Schritt 2 - Umsetzung der polizeilichen Empfehlungen:
Auf der Referenzliste der Schutzgemeinschaften sind speziell geschulte Fachhandwerksbetriebe verzeichnet. Sie sorgen für den fachgerechten Einbau der geprüften Sicherheitstechnik.

Schritt 3 - Übergabe der netzwerkeigenen Präventionsplakette:
Wenn man schließlich das eigene Zuhause mit Einbruch hemmender Sicherungstechnik und Rauchmeldern ausgestattet, eine gut lesbare Hausnummer an der Hauswand angebracht und ein Telefon neben dem Bett angeschlossen hat, überreicht die Polizei als Anerkennung die Präventionsplakette des Netzwerkes. Zudem gewähren die dem Netzwerk angeschlossenen Versicherer einen Rabatt auf die Hausratsversicherung.

Für den Kreis Lippe:
Terminvereinbarung für eine polizeiliche Beratung unter Tel.: (05231) 609 1372 - Christian Weicht, Technischer Fachberater der Polizei Lippe

Beratung der Feuerwehr unter Tel.: (05261) 21 32 14

Eine Liste der Netzwerkpartner in Lippe finden Sie hier: Referenzliste

Für den Kreis Paderborn
Kreispolizeibehörde Paderborn
Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz
Bielefelder Str. 1
33104 Paderborn
Tel.: (05251) 30639 03
Fax: (05251) 30639 99
E-Mail: kvbpolizei-paderborn.de
Internet: www.polizei.nrw.de/paderborn


Eine Liste der Netzwerkpartner in Paderborn finden Sie hier: Referenzliste

Kontakt

Kreis Lippe:
Terminvereinbarung für eine polizeiliche Beratung unter (05231) 609 1372, Christian Weicht, Technischer Fachberater der Polizei Lippe; Beratung der Feuerwehr unter (05261) 21 32 14


Kreis Paderborn
Kreispolizeibehörde Paderborn
Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz
Bielefelder Str. 1
33104 Paderborn
Tel.: (05251) 30639 03
Fax: (05251) 30639 99
E-Mail: kvbpolizei-paderborn.de
Internet: www.polizei.nrw.de/paderborn