Themen aus der Nachwuchsoffensive

Neue Prüfungsordnung für Bauberufe: Prüfertreffen bereitet Ausschüsse auf Änderungen vor

Paderborn/Lippe. Zum 1. August 2026 trat die neue Ausbildungsordnung für verschiedene Bauberufe in Kraft. Mit der Neuordnung ändern sich nicht nur Inhalte und Strukturen der Berufsausbildung, sondern auch die Anforderungen an das Prüfungswesen.

Eine wesentliche Neuerung betrifft den Ausbildungsberuf Maurer/-in: Künftig wird die Gesellenprüfung als gestreckte Prüfung durchgeführt. Sie besteht aus den Prüfungsteilen 1 und 2, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten während beziehungsweise am Ende der Ausbildung abgelegt werden. Auch für den Ausbildungsberuf Hochbaufacharbeiter/-in im Bereich Maurerarbeiten ergeben sich Änderungen im Prüfungsablauf und bei den Prüfungsanforderungen.

Um die Mitglieder der Paderborner und Lipper innungseigenen Gesellenprüfungsausschüsse frühzeitig auf die neuen Regelungen vorzubereiten, fand ein gemeinsames Prüfertreffen der Baugewerken-Innung Paderborn sowie Bau-Innung Lippe statt. Eingeladen waren neben den Ausschussmitgliedern auch die Ausbildungsmeister der Stufenausbildung Bau vom tbz Paderborn sowie die Sachbearbeiterinnen der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe. Das Treffen bot den Prüfungsausschussmitgliedern die Möglichkeit, sich rechtzeitig mit den neuen Anforderungen vertraut zu machen und die Qualität der Prüfungen auch künftig sicherzustellen.

Im Mittelpunkt des Treffens standen die wichtigsten Neuerungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung. Zudem wurden offene Fragen geklärt, erste Erfahrungen ausgetauscht und die organisatorischen sowie fachlichen Vorbereitungen für die künftig durchzuführenden Prüfungen abgestimmt und beschlossen.

„Wir möchten uns frühzeitig mit den Veränderungen auseinandersetzen und gemeinsam dafür sorgen, dass die neuen Prüfungsverfahren gut vorbereitet und sicher umgesetzt werden“, so Ulrike Rhode, Leiterin ServiceCentrum Handwerk. Sie bedankte sich bei allen Prüferinnen und Prüfern ganz herzlich für den konstruktiven Austausch und deren Engagement, das zum einen die Prüfungsdurchführung in der Region als auch den erfolgreichen Abschluss der Ausbildungsverhältnisse ermögliche.

Kategorie(n): Aktuelles

KI-Showroom kommt in den Kreis Rhein-Erft

Der KI-Showroom für das Handwerk kommt in die Region Rhein-Erft. Vom 14.-18. September ist die interaktive Ausstellung aus dem Projekt KIDiHa in Frechen auf dem Campus der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) zu Gast. In geführten Rundgängen werden KI-Anwendungen und Praxisbeispiele speziell für das Handwerk vorgestellt, Fragen beantwortet und Informationen gegeben. Freundlich unterstützt wird KIDiHa von der Kreishandwerkerschaft Rhein-Erft.

Wie kann Künstliche Intelligenz das Handwerk unterstützen? Welche Anwendungen gibt es bereits heute – und was können sie im Betriebsalltag leisten? Beispiele dafür zeigt der KI-Showroom für das Handwerk aus dem Transferprojekt KIDiHa. 

Handwerkerinnen und Handwerker, Azubis, Vertreterinnen und Vertreter der Handwerksorganisationen, aber auch allgemein am Thema Interessierte, sind herzlich eingeladen. Ausprobieren, Fragen stellen und Ideen für den eigenen Betrieb mitnehmen – darum geht es bei KIDiHa.

Eröffnung der Ausstellung:
Montag, 14. September 2026 | 14:00 Uhr

Geführte Rundgänge:
Dienstag, 15. bis Freitag, 18. September 2026, jeweils 9:00 Uhr, 12:00 Uhr und 14:30 Uhr

Bei den Rundgängen erfahren die Besucher mehr über die einzelnen Stationen, konkrete Anwendungsbeispiele und Einsatzmöglichkeiten von KI im Handwerk.

Hier geht es zur Anmeldung: Ausstellung KIDiHa – KI für das Handwerk | KH Seminare

Veranstaltungsort:
Fachhochschule des Mittelstands (FHM) – Campus Frechen
Kölner Str. 33
50226 Frechen

Das Projekt KIDiHa ist gefördert durch das Land Nordrhein-Westfalen. Alle Infos zum Showroom, den ausgestellten Tools und Praxisbeispielen finden Sie hier.

Kategorie(n): Digitalisierung

Bäcker und Fleischer lassen ihre Produkte testen

Frisches Brot und duftende Bratwürstchen lockten diese Woche viele Passanten zum Stand der Bäcker- und Fleischer-Innung Paderborn-Lippe vor dem Paderborner Rathaus. Die Innungsbetriebe stellten sich wieder der jährlichen Brot- und Wurstprüfung und boten ihre Produkte den Bürgern zur Verkostung an. Gleichzeitig wurden die Brote und Würstchen von Experten direkt auf dem Rathausplatz bewertet. Die freiwillige Selbstkontrolle sei eine gute Gelegenheit, um die eigenen Produkte testen zu lassen und sich ehrliches Feedback einzuholen, betont Obermeister Mickel Biere. Durch die Prüfung mitten in der Paderborner Innenstadt können die Betriebe gleichzeitig ihr Handwerk in der Öffentlichkeit präsentieren und Sichtbarkeit schaffen. Auch die Ausbildungsoffensive der Kreishandwerkerschaft war an dem Tag vor Ort, um Interessierte über eine Ausbildung im Bäcker- und Fleischerhandwerk zu informieren.

140 Brote auf dem Prüfstand

Insgesamt nahmen 12 Innungsbäckereien teil und reichten 140 verschiedene Brote zur Prüfung ein. Getestet wurden die Brote von Michael Isensee, Brotprüfer beim Deutschen Brotinstitut. Für die eingereichten Proben benötige er insgesamt vier Tage, da er maximal 50 Brote pro Tag zuverlässig testen könne. Es handelt sich um eine sensorische Prüfung, bei der es ums Fühlen, Sehen, Riechen und Schmecken geht. Auf dem Rathausplatz erklärt Isensee, wie er bei seiner Arbeit vorgeht: „Wir haben verschiedene Kriterien, die überprüft werden. Man fängt bei der Optik an, dann kommt die Kruste, die Krume, die Textur, der Geruch und abschließend der Geschmack bzw. das Aroma.“ Für jede der Kategorien werden Punkte vergeben. Je nachdem wie viele Punkte ein Brot erreicht hat, wird es mit „sehr gut“, „gut“ oder „nicht prämiert“ bewertet. Das Besondere: Brote, die dreimal in Folge ein „sehr gut“ erhalten, werden mit einer Goldurkunde ausgezeichnet.

Bäckermeister Mickel Biere unterstreicht, warum die Prüfung für die Betriebe wichtig ist: „Wir geben unsere Brote gerne dem Brotprüfer, der die Produkte auf Herz und Nieren testen und uns sagen kann, was gut ist und was wir besser machen können.“ Ebenso wertvoll sei der direkte Kontakt zu den Passanten, die das Angebot zahlreich annahmen und die Brote direkt vor Ort probierten.

Bratwürste im Geschmackstest

Auch die Fleischer hatten an ihrem Stand nebenan regen Zulauf. Zehn verschiedene Wurstsorten konnten die Besucher verkosten und auf einem Bewertungsbogen beurteilen. Fleischermeister und Ehrenobermeister Dieter Krügermeier, Fleischermeister Klaus Fischer und Lebensmittelexperte Markus Krüger testeten die Würstchen ebenfalls mit geschultem Blick und langjähriger Erfahrung. Worauf es bei ihrer Prüfung ankommt, verraten die drei Profis: „Zunächst geht es um das Aussehen, bei der Bratwurst speziell um die Bräunung. Anschließend wird die Wurst angeschnitten. Hier ist der erste Eindruck ganz wichtig, um den Geruch beurteilen zu können.“ Weiter gehe es mit dem Geschmack, der Konsistenz und der Textur der Wurst.  

Sowohl die Beurteilung der Prüfer als auch die Meinung der Bürger fließen in die Endbewertung der Fleischprodukte ein. Das sei wichtig, denn jeder Mensch habe einen anderen Geschmack und unterschiedliche Vorlieben, wie die perfekte Bratwurst sein müsse, erklärt Dieter Krügermeier.

Hybride Produkte liegen im Trend

Andreas Grämmel, stellvertretender Obermeister, weiß um den hohen Stellenwert der Bratwurst in der Region. Seit einiger Zeit beobachtet er zudem einen neuen Trend in seinem Handwerk: „Hybride Produkte sind momentan sehr gefragt. Also Würstchen mit Gemüse, wie beispielsweise Tomaten und Paprika oder Jalapeños und Habaneros für eine gewisse Schärfe.“ Ein Gemüseanteil von bis zu 35 Prozent sei machbar. Der Trend habe gesundheitliche und geschmackliche Gründe und komme bei den Kunden gut an. Gleiches kann Mickel Biere aus seinem Gewerk berichten: „Die Bäcker kreieren immer häufiger Hybridbrote mit Gemüse oder Früchten, wie Tomaten, Paprika, Lauch oder Cranberrys. Wir probieren immer gerne etwas Neues aus.“

Ergebnisse online

Das erste Urteil der Besucher und Prüfer fällt durchweg positiv aus: „Sehr lecker. Wenn jede Wurst so gut schmecken würde“, lacht ein Passant. Die Ergebnisse der Prüfung sind unter www.brotinstitut.de abrufbar. Hier können Interessierte gezielt nach Bäckereien in ihrer Umgebung suchen und die Ergebnisse der geprüften Brote einsehen.

Impressionen von der Brot- und Wurstprüfung gibt es in der Bildergalerie.


Bildunterschrift (v.l.): Markus Krüger, Dieter Krügermeier, Klaus Fischer, Sebastian Müller, Manni Strate, Michael Isensee (Deutsches Brotinstitut), Andreas Grämmel (stv. Obermeister), Mickel Biere (Obermeister) und Regina Peters bieten den Passanten vor dem Paderborner Rathaus ihre Produkte an.

Kategorie(n): Aus den Innungen

ZUNFT+ bringt Handwerk und KI ins Gespräch

Digitalisierung und KI im Handwerk werden dann spannend, wenn sie nicht nur theoretische Möglichkeiten eröffnet, sondern bei ganz konkreten Herausforderungen im Betriebsalltag ansetzt. Genau darum ging es beim ersten gemeinsamen Austauschformat des Projekts ZUNFT+.  Das vom Land Nordrhein-Westfalen geförderte Projekt ZUNFT+ unterstützt kleine Handwerksbetriebe in den Kreisen Höxter, Paderborn und Lippe dabei, passende digitale und KI-gestützte Lösungen für ihre individuellen betrieblichen Herausforderungen zu identifizieren und deren Einführung zu begleiten.  

In den Räumlichkeiten des InnovationSPIN in Lemgo kamen Projektmitarbeitende der Fachhochschule des Mittelstands (FHM) Bielefeld, der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg und der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe mit teilnehmenden Handwerksbetrieben aus dreizehn unterschiedlichen Gewerken zusammen. Im Mittelpunkt standen dabei nicht fertige Lösungen oder bestimmte Tools, sondern die Menschen und ihre Erfahrungen aus dem betrieblichen Alltag. 

Zum Auftakt wurde deutlich: Künstliche Intelligenz ist längst kein reines Zukunftsthema mehr. Auch für das Handwerk bietet KI vielfältige Möglichkeiten, Arbeitsabläufe zu vereinfachen, Zeit zu sparen, Wissen besser nutzbar zu machen und Betriebe bei ihren täglichen Herausforderungen zu unterstützen. 

Nach einer Vorstellung des Projekts ZUNFT+ und seiner Struktur erhielten die Teilnehmenden zunächst einen Einblick in die wissenschaftliche Betrachtung des Themas „KI und Handwerk“. Dabei wurde auch deutlich, dass der Einsatz von KI nicht bei großen, technisch komplexen Lösungen beginnen muss – bereits kleine, gezielte Anwendungen können einen spürbaren Mehrwert schaffen. Markus Rempe, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, brachte einen wichtigen Gedanken auf den Punkt: „Kein Bedarf ist zu klein, um ihn nicht im Projekt ZUNFT+ zum Thema zu machen.“ Denn genau hier setzt das Projekt ZUNFT+ an: Nicht die Technik soll den Takt vorgeben, sondern die konkreten Herausforderungen des einzelnen Betriebes. 

Im Anschluss gaben die Erkenntnisse aus den bisherigen Gesprächen mit den Betrieben einen ersten Einblick in die unterschiedlichen Bedarfe und Herausforderungen. 

Nach dem gemeinsamen Projekt- und Fachinput ging es deshalb in die praktische Diskussion: An verschiedenen Thementischen, die beispielsweise die Umsatzsteigerung oder Angebotserstellung in den Fokus rückten, konnten die Betriebe ihre individuellen Anliegen vertiefen und Erfahrungen austauschen. Dabei entwickelte sich schnell ein lebhafter Austausch. Die Teilnehmenden diskutierten mit ihren Sitznachbarn über Herausforderungen aus dem eigenen Betriebsalltag, gaben Erfahrungen weiter und konnten sich gegenseitig Anregungen und Lösungsansätze mit auf den Weg geben. Gerade dieser direkte Austausch zwischen Betrieben erwies sich als besonders wertvoll: Denn häufig steht ein anderer Betrieb vor einer ganz ähnlichen Herausforderung – und hat möglicherweise bereits eine passende Lösung oder zumindest einen hilfreichen Ansatz gefunden. So wurde aus dem Austauschformat keine reine Informationsveranstaltung, sondern ein Dialog auf Augenhöhe: Was beschäftigt die Betriebe wirklich? Wo drückt der Schuh? Und an welchen Stellen kann ZUNFT+ konkret unterstützen? 

Ein weiteres Highlight war die Möglichkeit, den Showroom des vom Land NRW geförderten Projektes KIDiHa zu besichtigen. Dort konnten die Teilnehmenden digitale Lösungen und Anwendungen kennenlernen, die bereits heute für den Einsatz in Betrieben zur Verfügung stehen. 

Auch nach dem offiziellen Teil rissen die Gespräche nicht ab. Bei einem gemeinsamen Essen wurde weiter diskutiert. Für viele Teilnehmende bot der Abend damit nicht nur neue Impulse rund um KI und Digitalisierung, sondern auch die Möglichkeit, Kontakte zu anderen Betrieben und den Projektmitarbeitenden zu vertiefen. Der erste gemeinsame Austausch im Rahmen von ZUNFT+ hat damit vor allem eines gezeigt: Das Interesse an konkreten Lösungen ist da – und die Bereitschaft, voneinander zu lernen. Nun gilt es, die gesammelten Bedarfe weiter zu konkretisieren und gemeinsam mit den Betrieben herauszufinden, welche digitalen und KI-gestützten Lösungen im jeweiligen Arbeitsalltag tatsächlich einen Mehrwert schaffen können. 

 

Kategorie(n): Digitalisierung
Vielstädte Bundesverdienstkreuz

Bundesverdienstkreuz für Hans-Bernhard Vielstädte

Für mehr als drei Jahrzehnte außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement ist Steinbildhauermeister Hans-Bernhard Vielstädte jetzt mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande des Bundesverdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet worden. Die Landrätin des Kreises Gütersloh, Ina Laukötter, überreichte die hohe Auszeichnung in der Werkstatt des Steinbildhauermeisters in Herzebrock im Beisein von Familie, Freunden, Wegbegleitern, Kollegen sowie Vertretern aus der Politik.

„Sie haben nicht nur Steine gestaltet. Sie haben Strukturen geprägt, Menschen zusammengeführt, Nachwuchs gefördert, Kultur bewahrt und konkrete Hilfe möglich gemacht“, würdigte Ina Laukötter in ihrer Laudatio das Wirken des heutigen Ehrenobermeisters der Steinmetz- und Bildhauer-Innung Paderborn-Lippe. Dabei zog sie eine Parallele zu seinem Handwerk: Wie ein Bildhauer in einem unbearbeiteten Stein eine Form erkennt, die andere noch nicht sehen können, habe Vielstädte auch in seinem ehrenamtlichen Wirken früh Entwicklungen erkannt und gestaltet. „Sie dachten voraus“, betonte die Landrätin.

Vielstädtes ehrenamtliches Engagement für das Handwerk begann bereits 1991 mit seiner Wahl zum Obermeister der damaligen Bildhauer- und Steinmetz-Innung Paderborn. Mehr als 30 Jahre prägte er die Innungsarbeit. Er setzte sich für deren Modernisierung ein, gewann junge Berufskollegen für die Vorstandsarbeit und etablierte ein anspruchsvolles Fachprogramm ebenso wie Veranstaltungen zur Vernetzung der Betriebe. Auch über die Grenzen der Innung hinaus vertrat er die Interessen seines Berufsstandes – unter anderem im Zusammenhang mit dem NRW-Bestattungsgesetz und bei seinem Einsatz für die Beteiligung des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks an Landesgartenschauen in Paderborn, Rietberg, Oelde und Bad Lippspringe. Die von ihm initiierte lebendige Werkstatt auf Landesgartenschauen machte das handwerkliche Können unmittelbar erlebbar. Besonders am Herzen lag Vielstädte die Verbindung von Handwerk, Kultur und Erinnerung. Mit Ausstellungen wie „Licht und Schatten“ sowie einem vielbeachteten Diskussionsforum zur Zukunft der Friedhöfe brachte er Fachleute aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen zusammen.

Auch innerhalb der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe übernahm er auf vielfältige Weise Verantwortung und begleitete die Fusion der Handwerksorganisationen in Paderborn und Lippe ebenso wie die Zusammenführung der Steinmetz- und Bildhauer-Innungen. Zudem engagierte er sich in Prüfungsgremien sowie im Kuratorium der Stiftung Bildung & Handwerk.

Für Hauptgeschäftsführer Michael H. Lutter ist die Auszeichnung deshalb eine verdiente Würdigung einer besonderen Persönlichkeit. „Bei allen Aufgaben, die du ehrenamtlich übernommen hast, hast du dich gekümmert“, betonte Lutter in einem sehr persönlichen Grußwort. Dies klänge im ersten Moment banal, genau das sei es jedoch nicht: Vielstädte habe Verantwortung übernommen, sei ansprechbar gewesen und habe Themen nicht nur moderiert, sondern mit Sachverstand, ruhigen Tönen und klarer Zielsetzung gestaltet. „Du warst ein Ehrenamtlicher, der nicht laut sein musste, um gehört zu werden und der nicht im Mittelpunkt stehen musste, um Einfluss zu nehmen.“

Auch außerhalb des Handwerks engagiert sich Vielstädte seit Jahrzehnten für seine Heimat und die Gesellschaft. Als Archivar des Heimatvereins Herzebrock sowie in den Museen der Stadt trägt er zur Bewahrung und Vermittlung von Kultur und Geschichte bei. Bürgermeister Marco Diethelm (Herzebrock) und Heimatvereinsarchivar Karlheinz Buddenborg hoben in ihren Grußworten die langjährigen Verdienste für Heimat, Kultur, Geschichte und das ehrenamtliche Miteinander hervor. „Mit unermüdlichem Einsatz habe er bedeutendes Kulturgut der Gemeinde gesichert und sichtbar gemacht“, so Buddenborg. Als Gründungsmitglied des Lions Clubs Rheda-Ems engagiert sich Vielstädte zudem seit vielen Jahren für soziale Projekte.

Als besondere Ehrung der Stadt Herzebrock durfte er sich in Anerkennung seines vielfältigen lokalen Engagements an diesem Tag ebenfalls ins Goldene Buch eintragen.

Vielstädte selbst schloss ausdrücklich auch seine Wegbegleiter und Familie in seine Auszeichnung mit ein: „Solch eine hohe Würdigung bekommt man nie allein. So nehme ich diese Auszeichnung stellvertretend für euch alle an“, richtete er sich an seine Gäste.

 

Bildunterschrift: Hans-Bernhard Vielstädte (Mitte) erhielt in dieser Woche das Bundesverdienstkreuz am Bande von Ina Laukötter, Landrätin des Kreises Gütersloh (2. v. links). Mit ihm freuten sich Kreishandwerksmeister Mickel Biere (links), Ehefrau Bärbel Vielstädte (2. v. rechts) und Michael H. Lutter, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe. (Foto: PHOMAX/Dietmar Flach)

Kategorie(n): Ehrungen

Unternehmerfrauen besuchen Impulsvortrag zum Thema „Persönlichkeitstypologie“

Wie unterschiedlich Menschen wahrnehmen, kommunizieren und handeln – und wie dieses Wissen im Berufsalltag gezielt eingesetzt werden kann – darum ging es beim Impulsvortrag „Persönlichkeitstypologie für Führungskräfte“. Kommunikationspsychologin Steffi Kaiser vom Kaiserlichen Institut in Delbrück vermittelte den Unternehmerfrauen im Handwerk das Thema anschaulich, praxisnah und mit zahlreichen Beispielen aus dem beruflichen und privaten Alltag.

Im Mittelpunkt stand die Frage, wie wir unterschiedliche Verhaltensweisen besser erkennen und verstehen können. Dazu erläuterte die Referentin den Teilnehmerinnen das DISG-Modell und stellte die verschiedenen Typen vor. Das vermittelte Wissen bietet wertvolle Impulse, um Gespräche bewusster zu führen, Mitarbeitende und Gesprächspartner besser einzuschätzen und die eigene Kommunikation gezielt an unterschiedliche Menschen anzupassen.

Durch interaktive Übungen konnten die Teilnehmerinnen das Erlernte direkt auf sich selbst und ihr persönliches Umfeld übertragen. Steffi Kaiser erläuterte praxisnahe Situationen und Beispiele aus dem Alltag, wodurch der Vortrag nicht nur informativ, sondern auch abwechslungsreich und greifbar gestaltet wurde.

Nach zwei lehrreichen Stunden gingen die Teilnehmerinnen mit zahlreichen wertvollen Impulsen auseinander: Sie können nun eigene Präferenzen besser erkennen und steuern, andere Verhaltensstile bewusster wahrnehmen und ihre Kommunikation typgerechter gestalten.

Ein herzliches Dankeschön an Steffi Kaiser für den informativen Abend!

Kategorie(n): Frauen im Handwerk

Digitales Aufmaß live erleben: Infoveranstaltung im KIDiHa-Showroom

Wie lässt sich ein Gebäude heute schnell, präzise und digital erfassen? Dieser Frage gingen rund 40 Besucherinnen und Besucher bei einer Infoveranstaltung zum Thema digitales Aufmaß im KIDiHa-Showroom im InnovationSPIN in Lemgo nach. Im Mittelpunkt standen verschiedene moderne Technologien zur digitalen Gebäudeerfassung sowie die Möglichkeit, die vorgestellten Lösungen direkt vor Ort kennenzulernen und auszuprobieren.

Zum Einstieg gab es einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten des digitalen Aufmaßes. Anschließend stellte Dirk Böckstiegel von Amrax das Produkt Metaroom vor. Mit einem kompatiblen Apple Pro-Gerät lassen sich Räume mithilfe eines LiDAR-Sensors digital erfassen. Daniel Karaush von der Hottgenroth Gruppe gab anschließend Einblicke in das Aufmaß mit einem Laserraumscanner. Dabei wurde deutlich, welche Möglichkeiten moderne Scanner bieten und wie die erfassten Daten für die weitere digitale Planung und Dokumentation genutzt werden können.

Nach den Präsentationen stand vor allem der praktische Austausch im Mittelpunkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten die vorgestellten Produkte selbst ausprobieren und sich an den Demonstratoren im KIDiHa-Showroom über weitere Möglichkeiten der Digitalisierung im Handwerk informieren. Dabei ergaben sich zahlreiche Gespräche über konkrete Anwendungsfälle und die Frage, welche Aufmaßlösung für den eigenen Betrieb geeignet sein könnte.

Die gute Resonanz zeigte: Das Interesse an digitalen Aufmaßlösungen ist bei den Betrieben groß. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollen die vorgestellten Möglichkeiten nun genauer prüfen und überlegen, ob sich eine der Lösungen für ihre eigenen Anforderungen eignet. Darüber hinaus stießen beim Besuch des Showrooms auch die Themen digitale Baustellendokumentation und das Aufmaß per Drohne auf Interesse.

Ein informativer Abend mit vielen Fragen, praxisnahen Einblicken und einem intensiven Austausch rund um die Digitalisierung im Handwerk. Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie an unsere Partner Metaroom by Amrax und die Hottgenroth Gruppe für den gelungenen Austausch!


Kontakt:

Bastian Kallenbach
Berater für Innovation und Technologie – Schwerpunkt Digitalisierung (Digi-BIT)
Tel.: 05251/700-415
E-Mail: Bastian.Kallenbach@kh-paderborn-lippe.de
 

Tobias Böke
Projektmitarbeiter Transfer- und Netzwerkmanagement
Tel.: 05251/700-323
E-Mail: Tobias.Boeke@kh-paderborn-lippe.de

 

 

 

 

Kategorie(n): Digitalisierung

620 neue Fachkräfte für das Handwerk

Sie haben gelernt, praktische Erfahrung gesammelt, Prüfungen bestanden und damit den Grundstein für ihren weiteren beruflichen Weg gelegt: 620 junge Gesellinnen und Gesellen aus den Kreisen Paderborn und Lippe wurden am 5. September bei der Großen Lossprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe für ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss gefeiert. In der PHOENIX CONTACT Arena erhielten sie ihre Gesellenbriefe und wurden damit feierlich in den Kreis der Fachkräfte des Handwerks aufgenommen.

Besonders erfreulich: Gleich 35 junge Handwerkerinnen und Handwerker schlossen ihre Ausbildung als Beste ihrer Innung ab und wurden dafür gemeinsam mit ihren Ausbildungsbetrieben besonders geehrt. Sie stehen stellvertretend für die hohe Qualität und das große Engagement, mit dem die jungen Menschen ihre Ausbildung absolviert haben.

„Heute ist vor allem Euer Tag“, lautete die Botschaft der Kreishandwerkerschaft an die jungen Fachkräfte. Kreishandwerksmeister Mickel Biere und Hauptgeschäftsführer Michael H. Lutter machten in einem gemeinsamen Interview bei der Eröffnung der Veranstaltung deutlich, welche Perspektiven sich den jungen Gesellinnen und Gesellen nun eröffnen. „Die jungen Fachkräfte erwartet ein modernes und lebendiges Handwerk“, betonte Biere. Innovationen, vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und hervorragende Karrierechancen eröffneten zahlreiche Wege für die Zukunft. Zugleich übernähmen Handwerkerinnen und Handwerker eine zentrale Rolle bei den großen gesellschaftlichen Zukunftsaufgaben. „Das Handwerk bietet zukunftssichere Arbeitsplätze – gleichzeitig sind Karriere und Aufstieg hier auf ganz unterschiedlichen Wegen möglich“, zeigte sich Lutter überzeugt. Die erfolgreiche Ausbildung zahlreicher junger Menschen mit internationaler Geschichte zeige darüber hinaus, dass Integration im Handwerk bestens gelinge und vielfältige Lebenswege zu beruflichem Erfolg führen.

Innungsbeste beschreiben Motivation fürs Handwerk

Warum eine Ausbildung im Handwerk für sie der beste Weg war, berichten auch die Innungsbesten selbst: „Die Zukunftssicherheit, die Vielseitigkeit und das Arbeiten mit neuen Technologien gefallen mir besonders gut. Am Ende des Tages habe ich ein sichtbares Ergebnis“, bringt Elektroniker Quadri Babatunde Asani-Awotoye (Ausbildungsbetrieb Elektro Lampe, Detmold) seine Begeisterung für das Handwerk auf den Punkt. „Ich kann mit meinen eigenen Händen etwas erschaffen, das einen direkten und langfristigen Nutzen hat“, betont Dachdecker Silas Schröter (Ausbildungsbetrieb Markus Happe Bedachungen GmbH, Paderborn). „Die Arbeit mit verschiedenen Maschinen, Werkstoffen, Techniken und Projekten“, ist für Tischlerin Lea Jaeschke (Ausbildungsbetrieb Jürgen Pieper, Paderborn) die größte Freude. Langweilig werde es in ihrem Beruf nie. „Besonders viel Freude macht es mir, Menschen einen schönen und persönlichen Gedenkstein zu erstellen, damit sie ihre Liebsten würdevoll in Erinnerung behalten können. Ich möchte gerne mehr junge Menschen für das Handwerk begeistern!“, ergänzt Steinmetzin und Steinbildhauerin Lena Sauter (Ausbildungsbetrieb Firma Olaf Sümnich, Bad Salzuflen) noch eine weitere Perspektive.

Die Aussagen machen deutlich: Gerade die Verbindung aus praktischem Arbeiten und der Möglichkeit, mit den eigenen Händen sichtbare Ergebnisse zu schaffen, Abwechslung, Kreativität, Kundenkontakt oder die tägliche Herausforderung, eigenständig Lösungen für neue Aufgaben zu finden, ist für viele junge Menschen ein entscheidender Grund für ihren Weg ins Handwerk. Gleichzeitig haben viele der frisch gebackenen Gesellen ihre berufliche Entwicklung schon fest vor Augen: Während einige zunächst Berufserfahrung sammeln und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln möchten, bereiten sich andere bereits auf ihre Meisterprüfung vor. Auch der Wunsch nach einem eigenen Betrieb oder die Übernahme eines bestehenden Familienunternehmens ist bei einigen der Innungsbesten bereits fest verankert, so auch bei Fleischerin Anna Bartels: „Ich möchte die Meisterprüfung ablegen, um dann zuhause in den Hofladen einzusteigen und diesen später zu übernehmen“, erzählt die junge Frau, die bei Manuel Wecker in Hövelhof ihre Ausbildung absolvierte.

Neben der feierlichen Übergabe der Gesellenbriefe bereicherte Comedian Benni Stark die rund zweistündige Veranstaltung als Showact mit Schlagfertigkeit, Humor und Improvisationstalent.

Für die Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe stand an diesem Tag jedoch vor allem eines im Mittelpunkt: die Wertschätzung für die Ausbildungsleistung der Handwerksbetriebe und für eine neue Generation von Fachkräften, die Wissen, handwerkliches Können, Ideen und neue Perspektiven in die Betriebe der Region einbringen – und damit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft des Handwerks leisten.

Alle Namen der erfolgreichen Gesellinnen und Gesellen finden Interessierte hier.

Zur Bildergalerie mit vielen Impressionen von der Lossprechungsfeier geht es hier.

 

Fotos: PHOMAX/Dietmar Flach

Kategorie(n): Ausbildung

Große Lossprechungsfeier 2026: Alle Gesellinnen und Gesellen | Bildergalerie | Nachbericht

620 Auszubildende im Handwerk haben in diesem Jahr ihre Gesellenprüfung erfolgreich bestanden. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe erhielten sie am 5. September 2026 in der PHOENIX CONTACT Arena in Lemgo ihre Gesellenbriefe. Nachfolgend sind alle erfolgreichen Gesellinnen und Gesellen sowie die Innungsbesten aufgeführt.

Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung finden Interessierte hier.

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INNUNGSBESTE

 

 

Kategorie(n): Ausbildung
Connect 2026 Pressekonferenz

Connect 2026: Über 200 Aussteller zeigen Wege in Ausbildung, Studium und Beruf

Schule vorbei – und dann? Für viele Jugendliche beginnt mit dem Schulabschluss ein neuer Lebensabschnitt. Doch der Weg in Ausbildung, Studium oder Beruf ist extrem vielfältig. Genau hier setzt die Berufseinstiegsmesse Connect an: Vom 24. bis 26. September 2026 bringt sie im Paderborner Schützenhof mehr als 200 Unternehmen, Institutionen und acht Hochschulen mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und auch mit „Berufsumsteigern“ zusammen. Auf rund 5.000 Quadratmetern in fünf Messehallen und auf dem Freigelände können Jugendliche und Interessierte Berufe kennenlernen, Kontakte knüpfen und konkrete nächste Schritte planen.

Auch wer in diesem Jahr die Schule abgeschlossen hat und noch keine berufliche Perspektive gefunden hat, soll angesprochen werden. „Ausbildungsverträge werden noch bis Ende des Jahres eingetragen, sowohl in Industrie und Handel als auch im Handwerk“, betonen Jürgen Behlke, Geschäftsführer der IHK OWL zu Bielefeld – Zweigstelle Paderborn + Höxter, und Aloys Buschkühl, stv. Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe. Landrat Christoph Rüther begrüßt insbesondere die Chance, auch kurzfristig noch Perspektiven zu vermitteln: „Wir müssen allen zeigen, dass es Menschen gibt, die einem in solchen Situationen helfen können“, betont er und verweist auf die Ausbildungsakquisiteure des Kreises Paderborn und die Berater der Kreishandwerkerschaft, die bei der Connect vor Ort sind.

Organisiert wird die Messe gemeinsam von der Agentur für Arbeit Detmold-Paderborn, der IHK OWL zu Bielefeld – Zweigstelle Paderborn + Höxter, dem Kreis Paderborn, der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe und der Connect Messeorganisation. Ziel ist es, Berufsorientierung nicht nur theoretisch, sondern unmittelbar erlebbar zu machen. „Die Messe ist von unschätzbarem Wert“, sagt Mathilde Schulze-Middig, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Paderborn-Detmold. „Persönliche Kontakte sind bei der Berufsorientierung auch im digitalen Zeitalter noch enorm wichtig. Da ist die Connect eine hervorragende Gelegenheit.“

Handwerk erleben statt nur darüber sprechen

Eine der zentralen Anlaufstellen ist die Handwerksarena in Halle 1, in der verschiedene Ausbildungsberufe gebündelt und praxisnah vorgestellt werden. Zahlreiche Angebote laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein, so gibt es z.B. bei den Malern Aufgaben an einem Gerüst und bei den Dachdeckern einen kleinen Dachstuhl aufzubauen. Auch den direkten Austausch zwischen den jungen Leuten hält Aloys Buschkühl für enorm wichtig: „Deshalb sind an allen unseren Ständen Azubis aus den Handwerksbetrieben. Das ermöglicht Gespräche auf Augenhöhe.“

Viele Wege, eine Messe

Die Connect richtet sich ausdrücklich an Jugendliche mit unterschiedlichen Bildungswegen und Lebenssituationen. Neben klassischen Ausbildungsberufen werden duale Studiengänge und Hochschulangebote vorgestellt. 60 Unternehmen bieten allein duale Studienmöglichkeiten an. Auch Freiwilligendienste sind erstmals mit einem eigenen Gemeinschaftsstand vertreten – darunter das Freiwillige Soziale Jahr, das Freiwillige Ökologische Jahr und das Freiwillige Handwerksjahr. Darüber hinaus gibt es Angebote für Studierende sowie Erwachsene, die sich beruflich neu orientieren möchten.

Die Messe ist zudem inklusiv angelegt: Für Jugendliche mit Förderbedarf werden geführte Rundgänge angeboten. Am Samstag stehen Dolmetscherinnen und Dolmetscher für Arabisch, Russisch und Ukrainisch zur Verfügung. Eltern und Lehrkräfte finden ebenfalls eigene Beratungsangebote.

Bereits 32 Schulen aus dem Kreis Paderborn mit mehr als 4.000 Schülerinnen und Schülern haben ihren Besuch angekündigt.

Eine wichtige Ergänzung ist die digitale Connect-Plattform. Unter www.connect-pb.de können Jugendliche sich bereits vor und auch nach der Messe über Aussteller, Berufsbilder, Praktika, Ausbildungswege, Studium und Freiwilligendienste informieren, Termine buchen und ihre Berufsorientierung mit einem Interessen-Check unterstützen. Damit wird die Connect zur ganzjährigen Anlaufstelle für den Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf.

„Was das Organisationsteam der Connect jedes Jahr wieder auf die Beine stellt, ist schon einmalig“, schließt Landrat Christoph Rüther. „Mein großes Ziel ist es, dass Jugendliche nachdem sie in die Welt gereist sind, immer gerne zurück in den Kreis Paderborn kommen, weil sie sehen: In unserer Region gibt es hervorragende Rahmenbedingungen, tolle Unternehmen und es sind alle Möglichkeiten gegeben, die man auch in der ganzen Welt hätte. Das kann man bei der Connect live erleben.“


Die Öffnungszeiten der Connect 2026:
Donnerstag, 24. September, 8.30 bis 16 Uhr
Freitag, 25. September, 8.30 bis 14 Uhr
Samstag, 26. September, 10 bis 15 Uhr


Bildunterschrift: Freuen sich auf die diesjährige Connect (v. links): Ann-Kathrin Strunz (Geschäftsführung Übergang Schule-Beruf, Amt für Bildung und Integration, Kreis Paderborn), Maria Keck (Abteilungsleiterin Ausbildungsoffensive, Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe), Landrat Christoph Rüther (Kreis Paderborn), Aloys Buschkühl (stv. Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe), Andrea Wesemann (Bereichsleitung Berufsberatung, Agentur für Arbeit Detmold-Paderborn), Mathilde Schulze-Middig (Vorsitzende der Geschäftsführung, Agentur für Arbeit Detmold-Paderborn), Monika Grundke (Projektleiterin Berufsorientierung und Bildungsmarketing, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld Zweigstelle Paderborn), Brigitta Bergmeier-Tillmann (Projektleitung Berufseinstiegsmesse „Connect“, BBT Messegesellschaft) und Jürgen Behlke (Geschäftsführer und Leiter der Zweigstelle Paderborn und Höxter, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld)

Kategorie(n): Ausbildung
KH Paderborn Lipp