Themen aus der Nachwuchsoffensive

620 neue Fachkräfte für das Handwerk

Sie haben gelernt, praktische Erfahrung gesammelt, Prüfungen bestanden und damit den Grundstein für ihren weiteren beruflichen Weg gelegt: 620 junge Gesellinnen und Gesellen aus den Kreisen Paderborn und Lippe wurden am 5. September bei der Großen Lossprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe für ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss gefeiert. In der PHOENIX CONTACT Arena erhielten sie ihre Gesellenbriefe und wurden damit feierlich in den Kreis der Fachkräfte des Handwerks aufgenommen.

Besonders erfreulich: Gleich 35 junge Handwerkerinnen und Handwerker schlossen ihre Ausbildung als Beste ihrer Innung ab und wurden dafür gemeinsam mit ihren Ausbildungsbetrieben besonders geehrt. Sie stehen stellvertretend für die hohe Qualität und das große Engagement, mit dem die jungen Menschen ihre Ausbildung absolviert haben.

„Heute ist vor allem Euer Tag“, lautete die Botschaft der Kreishandwerkerschaft an die jungen Fachkräfte. Kreishandwerksmeister Mickel Biere und Hauptgeschäftsführer Michael H. Lutter machten in einem gemeinsamen Interview bei der Eröffnung der Veranstaltung deutlich, welche Perspektiven sich den jungen Gesellinnen und Gesellen nun eröffnen. „Die jungen Fachkräfte erwartet ein modernes und lebendiges Handwerk“, betonte Biere. Innovationen, vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten und hervorragende Karrierechancen eröffneten zahlreiche Wege für die Zukunft. Zugleich übernähmen Handwerkerinnen und Handwerker eine zentrale Rolle bei den großen gesellschaftlichen Zukunftsaufgaben. „Das Handwerk bietet zukunftssichere Arbeitsplätze – gleichzeitig sind Karriere und Aufstieg hier auf ganz unterschiedlichen Wegen möglich“, zeigte sich Lutter überzeugt. Die erfolgreiche Ausbildung zahlreicher junger Menschen mit internationaler Geschichte zeige darüber hinaus, dass Integration im Handwerk bestens gelinge und vielfältige Lebenswege zu beruflichem Erfolg führen.

Innungsbeste beschreiben Motivation fürs Handwerk

Warum eine Ausbildung im Handwerk für sie der beste Weg war, berichten auch die Innungsbesten selbst: „Die Zukunftssicherheit, die Vielseitigkeit und das Arbeiten mit neuen Technologien gefallen mir besonders gut. Am Ende des Tages habe ich ein sichtbares Ergebnis“, bringt Elektroniker Quadri Babatunde Asani-Awotoye (Ausbildungsbetrieb Elektro Lampe, Detmold) seine Begeisterung für das Handwerk auf den Punkt. „Ich kann mit meinen eigenen Händen etwas erschaffen, das einen direkten und langfristigen Nutzen hat“, betont Dachdecker Silas Schröter (Ausbildungsbetrieb Markus Happe Bedachungen GmbH, Paderborn). „Die Arbeit mit verschiedenen Maschinen, Werkstoffen, Techniken und Projekten“, ist für Tischlerin Lea Jaeschke (Ausbildungsbetrieb Jürgen Pieper, Paderborn) die größte Freude. Langweilig werde es in ihrem Beruf nie. „Besonders viel Freude macht es mir, Menschen einen schönen und persönlichen Gedenkstein zu erstellen, damit sie ihre Liebsten würdevoll in Erinnerung behalten können. Ich möchte gerne mehr junge Menschen für das Handwerk begeistern!“, ergänzt Steinmetzin und Steinbildhauerin Lena Sauter (Ausbildungsbetrieb Firma Olaf Sümnich, Bad Salzuflen) noch eine weitere Perspektive.

Die Aussagen machen deutlich: Gerade die Verbindung aus praktischem Arbeiten und der Möglichkeit, mit den eigenen Händen sichtbare Ergebnisse zu schaffen, Abwechslung, Kreativität, Kundenkontakt oder die tägliche Herausforderung, eigenständig Lösungen für neue Aufgaben zu finden, ist für viele junge Menschen ein entscheidender Grund für ihren Weg ins Handwerk. Gleichzeitig haben viele der frisch gebackenen Gesellen ihre berufliche Entwicklung schon fest vor Augen: Während einige zunächst Berufserfahrung sammeln und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln möchten, bereiten sich andere bereits auf ihre Meisterprüfung vor. Auch der Wunsch nach einem eigenen Betrieb oder die Übernahme eines bestehenden Familienunternehmens ist bei einigen der Innungsbesten bereits fest verankert, so auch bei Fleischerin Anna Bartels: „Ich möchte die Meisterprüfung ablegen, um dann zuhause in den Hofladen einzusteigen und diesen später zu übernehmen“, erzählt die junge Frau, die bei Manuel Wecker in Hövelhof ihre Ausbildung absolvierte.

Neben der feierlichen Übergabe der Gesellenbriefe bereicherte Comedian Benni Stark die rund zweistündige Veranstaltung als Showact mit Schlagfertigkeit, Humor und Improvisationstalent.

Für die Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe stand an diesem Tag jedoch vor allem eines im Mittelpunkt: die Wertschätzung für die Ausbildungsleistung der Handwerksbetriebe und für eine neue Generation von Fachkräften, die Wissen, handwerkliches Können, Ideen und neue Perspektiven in die Betriebe der Region einbringen – und damit einen wichtigen Beitrag für die Zukunft des Handwerks leisten.

Alle Namen der erfolgreichen Gesellinnen und Gesellen finden Interessierte hier.

Eine Bildergalerie mit vielen Impressionen von der Lossprechung folgt in Kürze.

Kategorie(n): Ausbildung

Große Lossprechungsfeier 2026

620 Auszubildende im Handwerk haben in diesem Jahr ihre Gesellenprüfung erfolgreich bestanden. Im Rahmen einer feierlichen Übergabe erhielten sie am 5. September 2026 in der PHOENIX CONTACT Arena in Lemgo ihre Gesellenbriefe. Nachfolgend sind alle erfolgreichen Gesellinnen und Gesellen sowie die Innungsbesten aufgeführt.

Ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung folgt in Kürze.

Eine Bildergalerie mit vielen Impressionen von der Lossprechung folgt in Kürze.

 

INNUNGSBESTE

 

 

Kategorie(n): Ausbildung
Connect 2026 Pressekonferenz

Connect 2026: Über 200 Aussteller zeigen Wege in Ausbildung, Studium und Beruf

Schule vorbei – und dann? Für viele Jugendliche beginnt mit dem Schulabschluss ein neuer Lebensabschnitt. Doch der Weg in Ausbildung, Studium oder Beruf ist extrem vielfältig. Genau hier setzt die Berufseinstiegsmesse Connect an: Vom 24. bis 26. September 2026 bringt sie im Paderborner Schützenhof mehr als 200 Unternehmen, Institutionen und acht Hochschulen mit Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrkräften und auch mit „Berufsumsteigern“ zusammen. Auf rund 5.000 Quadratmetern in fünf Messehallen und auf dem Freigelände können Jugendliche und Interessierte Berufe kennenlernen, Kontakte knüpfen und konkrete nächste Schritte planen.

Auch wer in diesem Jahr die Schule abgeschlossen hat und noch keine berufliche Perspektive gefunden hat, soll angesprochen werden. „Ausbildungsverträge werden noch bis Ende des Jahres eingetragen, sowohl in Industrie und Handel als auch im Handwerk“, betonen Jürgen Behlke, Geschäftsführer der IHK OWL zu Bielefeld – Zweigstelle Paderborn + Höxter, und Aloys Buschkühl, stv. Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe. Landrat Christoph Rüther begrüßt insbesondere die Chance, auch kurzfristig noch Perspektiven zu vermitteln: „Wir müssen allen zeigen, dass es Menschen gibt, die einem in solchen Situationen helfen können“, betont er und verweist auf die Ausbildungsakquisiteure des Kreises Paderborn und die Berater der Kreishandwerkerschaft, die bei der Connect vor Ort sind.

Organisiert wird die Messe gemeinsam von der Agentur für Arbeit Detmold-Paderborn, der IHK OWL zu Bielefeld – Zweigstelle Paderborn + Höxter, dem Kreis Paderborn, der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe und der Connect Messeorganisation. Ziel ist es, Berufsorientierung nicht nur theoretisch, sondern unmittelbar erlebbar zu machen. „Die Messe ist von unschätzbarem Wert“, sagt Mathilde Schulze-Middig, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Paderborn-Detmold. „Persönliche Kontakte sind bei der Berufsorientierung auch im digitalen Zeitalter noch enorm wichtig. Da ist die Connect eine hervorragende Gelegenheit.“

Handwerk erleben statt nur darüber sprechen

Eine der zentralen Anlaufstellen ist die Handwerksarena in Halle 1, in der verschiedene Ausbildungsberufe gebündelt und praxisnah vorgestellt werden. Zahlreiche Angebote laden zum Mitmachen und Ausprobieren ein, so gibt es z.B. bei den Malern Aufgaben an einem Gerüst und bei den Dachdeckern einen kleinen Dachstuhl aufzubauen. Auch den direkten Austausch zwischen den jungen Leuten hält Aloys Buschkühl für enorm wichtig: „Deshalb sind an allen unseren Ständen Azubis aus den Handwerksbetrieben. Das ermöglicht Gespräche auf Augenhöhe.“

Viele Wege, eine Messe

Die Connect richtet sich ausdrücklich an Jugendliche mit unterschiedlichen Bildungswegen und Lebenssituationen. Neben klassischen Ausbildungsberufen werden duale Studiengänge und Hochschulangebote vorgestellt. 60 Unternehmen bieten allein duale Studienmöglichkeiten an. Auch Freiwilligendienste sind erstmals mit einem eigenen Gemeinschaftsstand vertreten – darunter das Freiwillige Soziale Jahr, das Freiwillige Ökologische Jahr und das Freiwillige Handwerksjahr. Darüber hinaus gibt es Angebote für Studierende sowie Erwachsene, die sich beruflich neu orientieren möchten.

Die Messe ist zudem inklusiv angelegt: Für Jugendliche mit Förderbedarf werden geführte Rundgänge angeboten. Am Samstag stehen Dolmetscherinnen und Dolmetscher für Arabisch, Russisch und Ukrainisch zur Verfügung. Eltern und Lehrkräfte finden ebenfalls eigene Beratungsangebote.

Bereits 32 Schulen aus dem Kreis Paderborn mit mehr als 4.000 Schülerinnen und Schülern haben ihren Besuch angekündigt.

Eine wichtige Ergänzung ist die digitale Connect-Plattform. Unter www.connect-pb.de können Jugendliche sich bereits vor und auch nach der Messe über Aussteller, Berufsbilder, Praktika, Ausbildungswege, Studium und Freiwilligendienste informieren, Termine buchen und ihre Berufsorientierung mit einem Interessen-Check unterstützen. Damit wird die Connect zur ganzjährigen Anlaufstelle für den Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf.

„Was das Organisationsteam der Connect jedes Jahr wieder auf die Beine stellt, ist schon einmalig“, schließt Landrat Christoph Rüther. „Mein großes Ziel ist es, dass Jugendliche nachdem sie in die Welt gereist sind, immer gerne zurück in den Kreis Paderborn kommen, weil sie sehen: In unserer Region gibt es hervorragende Rahmenbedingungen, tolle Unternehmen und es sind alle Möglichkeiten gegeben, die man auch in der ganzen Welt hätte. Das kann man bei der Connect live erleben.“


Die Öffnungszeiten der Connect 2026:
Donnerstag, 24. September, 8.30 bis 16 Uhr
Freitag, 25. September, 8.30 bis 14 Uhr
Samstag, 26. September, 10 bis 15 Uhr


Bildunterschrift: Freuen sich auf die diesjährige Connect (v. links): Ann-Kathrin Strunz (Geschäftsführung Übergang Schule-Beruf, Amt für Bildung und Integration, Kreis Paderborn), Maria Keck (Abteilungsleiterin Ausbildungsoffensive, Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe), Landrat Christoph Rüther (Kreis Paderborn), Aloys Buschkühl (stv. Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe), Andrea Wesemann (Bereichsleitung Berufsberatung, Agentur für Arbeit Detmold-Paderborn), Mathilde Schulze-Middig (Vorsitzende der Geschäftsführung, Agentur für Arbeit Detmold-Paderborn), Monika Grundke (Projektleiterin Berufsorientierung und Bildungsmarketing, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld Zweigstelle Paderborn), Brigitta Bergmeier-Tillmann (Projektleitung Berufseinstiegsmesse „Connect“, BBT Messegesellschaft) und Jürgen Behlke (Geschäftsführer und Leiter der Zweigstelle Paderborn und Höxter, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld)

Kategorie(n): Ausbildung

Diamantener Meisterbrief für Ferdinand Wächter

Für seine langjährigen Verdienste um das Handwerk ist Ehrenkreishandwerksmeister Ferdinand Wächter aus Bad Wünnenberg-Haaren mit dem Diamantenen Meisterbrief ausgezeichnet worden. Gemeinsam würdigten die Vertreter der regionalen Handwerksorganisationen dabei insbesondere Wächters jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement auf Innungs-, Kammer- und Landesebene. „Mit großer Wertschätzung erinnere ich an Ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement für das heimische Handwerk. Sie haben sich über viele Jahre hinweg eingebracht – in der Kreishandwerkerschaft, auf Kammerebene und im Land“, erklärte Peter Eul, Präsident der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld, bei der Übergabe der Urkunde. Zugleich würdigte er die unternehmerische Lebensleistung des Geehrten.

In einer sehr persönlichen Rede gratulierten Kreishandwerksmeister Mickel Biere, Obermeister Martin Henke (Metall-Innung Paderborn-Lippe) und Michael H. Lutter, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe zum Jubiläumsmeisterbrief: „Du hast das Handwerk in unserer Region über viele Jahre mit außergewöhnlichem Einsatz geprägt. Deine Ruhe und Besonnenheit, verbunden mit großer Überzeugungskraft, unternehmerischem Sachverstand, beeindruckendem Weitblick und einem feinen Gespür für Menschen, haben Dich zu einer der prägendsten Persönlichkeiten des regionalen Handwerks gemacht“, betonte Biere. In sehr persönlichen Erinnerungen blickten die drei auf die verschiedenen Ämter zurück, die Wächter in der Kreishandwerkerschaft und in der Stiftung Bildung & Handwerk inne hatte und hoben dabei auch Wächters persönliche Stärken hervor: „Drei Ämter. Drei Perspektiven. Aber vor allem ein Mensch, der sich immer mit ganzer Kraft eingebracht hat“, erinnerte sich Lutter. Es seien bewegte Zeiten gewesen, die man gemeinsam erlebt hätte: „In all diesen Veränderungen warst Du an unserer Seite. Mit dem kritischen Blick eines Unternehmers. Mit der Bereitschaft, Fragen zu stellen. Aber zugleich auch mit dem Mut, Risiken einzugehen und neue Wege mitzutragen.“

Vom kleinen Betrieb zum international tätigen Unternehmen

Mit dem erfolgreichen Abschluss der Meisterprüfung im Jahr 1966 vor der Handwerkskammer Karlsruhe legte Ferdinand Wächter den Grundstein für seine unternehmerische Laufbahn. 1975 machte er sich unter dem Namen „Heinrich Holste, Inhaber Ferdinand Wächter“ selbstständig. Mit einem Mitarbeiter begann er in angemieteten Räumen in Atteln. Einen wichtigen Meilenstein markierte 1981 die Übernahme des Produktionsprogramms der Firma Bauer Packautomatik Paderborn. Mit dem Umzug in größere Produktionsräume und der kontinuierlichen Erweiterung der Produktpalette entwickelte sich das Unternehmen stetig weiter. Die Zahl der Beschäftigten wuchs auf mehr als 100. 1991 bezog das Unternehmen ein neu errichtetes Produktions- und Betriebsgebäude in Bad Wünnenberg-Haaren. Seit 1998 gehört Sohn Dipl.-Wirt.-Ing. Stefan Wächter der Geschäftsführung des mittlerweile international tätigen Unternehmens Wächter Packautmatik GmbH & Co. KG an. Im Jahr 2020 übernahm er die Leitung des inzwischen 200 Beschäftigte umfassenden Unternehmens.

Beeindruckender Einsatz fürs Ehrenamt

Neben seiner unternehmerischen Tätigkeit engagierte sich Ferdinand Wächter über viele Jahre ehrenamtlich im Handwerk. Den Anfang machte er 1985 als stellvertretender Meisterbeisitzer im Gesellenprüfungsausschuss der Innung Metall Paderborn. Anschließend war er als Meisterbeisitzer tätig. Von 1995 bis 2005 war Wächter stellvertretender Obermeister der Innung Metall Paderborn und somit auch Delegierter zur Kreishandwerkerschaft. Im Jahr 2005 wählte ihn die Innung zu ihrem Obermeister. Dieses Amt übte er bis 2010 aus. Darüber hinaus gehörte er von 1996 bis 2011 dem Vorstand der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe an und bekleidete von 2006 bis 2011 als Kreishandwerksmeister das höchste Ehrenamt der Kreishandwerkerschaft. Mit dieser Aufgabe einher ging auch der Kuratoriumsvorsitz in der Stiftung Bildung & Handwerk: „In einer entscheidenden Phase unserer Kreishandwerkerschaft hat Ferdinand Wächter richtungsweisende Entscheidungen mitgetragen und die Zukunft des Handwerks aktiv mitgestaltet – stets getragen von einem tiefen Verantwortungsbewusstsein für unsere Betriebe und unsere Organisation“, betonte Kreishandwerksmeister Mickel Biere.

Zu seinen weiteren Ehrenämtern zählten unter anderem seine Mitarbeit von 1985 bis 1990 im Ausschuss Maschinenbau des Fachverbandes Metall NRW sowie seine Tätigkeit als Delegierter zum Landesinnungsverband. Von 1999 bis 2001 war Wächter zunächst stellvertretendes Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld, ab 2004 bis 2014 gehörte er der Vollversammlung als ordentliches Mitglied an. Darüber hinaus engagierte er sich im Wirtschaftsförderungsausschuss der Handwerkskammer.

 

Bildunterschrift:
Zum Diamantenen Meisterbrief von Ferdinand Wächter (Mitte) gratulieren (v.l.) Kreishandwerksmeister Mickel Biere, Obermeister Martin Henke (Metall-Innung Paderborn-Lippe), Sohn Stefan Wächter, Michael Lutter (Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe) und Peter Eul (Präsident der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld).

Kategorie(n): Aus den Innungen,Ehrungen
Ehrenamt Urkunde Lötfering

Ehrenamtliches Engagement wird bei Lötfering großgeschrieben

Die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld und die regionalen Kreishandwerkerschaften würdigen in diesem Jahr Handwerksbetriebe, in denen ehrenamtliches Engagement in besonderer Weise gelebt wird. Zu den ausgezeichneten Betrieben gehört das Bauunternehmen Hermann Lötfering GmbH & Co. KG in Bad Wünnenberg. Im Mittelpunkt der Ehrung stehen dabei insbesondere die beiden Firmenchefs Franz Josef und Christian Lötfering, die sich seit vielen Jahren in verschiedenen Funktionen für das Handwerk engagieren – und ihren Mitarbeitenden den nötigen Freiraum für ehrenamtliches Engagement geben.

Im Rahmen der Sommertour überreichten Peter Eul, Präsident der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld, und Aloys Buschkühl, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, Christian und Franz Josef Lötfering in den Räumen des Unternehmens eine Ehrenurkunde und ein persönliches Anschreiben. „Durch Ihr herausragendes Engagement und das Ihrer Mitarbeitenden leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Selbstverwaltung des Handwerks und für unsere Demokratie in Deutschland“, würdigte Kammerpräsident Peter Eul den Einsatz. „Mit dem Unternehmen Lötfering verbindet die Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe schon lange eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Christian und Franz Josef Lötfering übernehmen seit vielen Jahren Verantwortung für das regionale Handwerk, bringen dafür viel Zeit und persönliches Engagement ein. Dafür möchten wir heute ausdrücklich Danke sagen“, ergänzte Aloys Buschkühl.

Verantwortung für die Ausbildung und das regionales Handwerk

Franz Josef Lötfering engagiert sich seit Jahrzehnten in der handwerklichen Selbstverwaltung und insbesondere für die Ausbildung. Seit 2001 ist er im Gesellenprüfungsausschuss für Maurer und Hochbaufacharbeiter tätig, seit 2006 außerdem in verschiedenen Ausschüssen zur Förderung der Berufsausbildung und bei Lehrlingsstreitigkeiten. Von 2011 bis 2026 war er Lehrlingswart der Baugewerken-Innung Paderborn. Auch sein Sohn Christian Lötfering bringt sich aktiv für das Handwerk ein. Seit 2016 ist er Vorsitzender der Handwerksjunioren Paderborn, seit diesem Jahr zudem stellvertretender Lehrlingswart der Baugewerken-Innung Paderborn. Außerdem ist er Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer OWL. Das ehrenamtliche Engagement gehört bei Lötfering ausdrücklich zur Unternehmenskultur. Die Geschäftsführung unterstützt ihre Beschäftigten dabei, sich neben dem Beruf für das Handwerk, Vereine und die Region einzusetzen. Das Unternehmen selbst unterstützt unter anderem den SC Paderborn und den SV Rot-Weiß Haaren 1927 e. V., insbesondere im Nachwuchssport.

Bauunternehmen mit mehr als 75 Jahren Tradition

Die Hermann Lötfering GmbH & Co. KG blickt auf eine über 75-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Seit der Gründung 1950 wurde der Betrieb innerhalb der Familie weitergeführt und kontinuierlich weiterentwickelt. Heute beschäftigt das Bauunternehmen rund 25 Mitarbeitende und bildet jährlich bis zu vier junge Menschen aus. Das Leistungsspektrum reicht vom Wohnungs- und Hausbau über Gewerbe- und Industriebau bis hin zu öffentlichen und landwirtschaftlichen Bauvorhaben sowie Sanierungsarbeiten.

Handwerksbetriebe in OWL werden für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

Mit der diesjährigen Aktion würdigen die Handwerkskammer OWL zu Bielefeld und die Kreishandwerkerschaften in Ostwestfalen-Lippe insgesamt rund 1.200 ehrenamtlich aktive Handwerksbetriebe im Kammerbezirk. Die ausgezeichneten Betriebe erhalten ihre Urkunden postalisch. Sechs ausgewählte Betriebe besucht Kammerpräsident Peter Eul gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der jeweiligen Kreishandwerkerschaft im Rahmen der gemeinsamen Sommertour persönlich vor Ort.

 

Bildunterschrift: Peter Eul (l.), Präsident der Handwerkskammer OWL zu Bielefeld, und Aloys Buschkühl (r.), stv. Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe, überreichen Franz Josef und Christian Lötfering eine Urkunde für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement.

Kategorie(n): Ehrungen

Der Tag des Handwerks wird nicht nachgeholt

Nach reiflicher Überlegung hat sich die Kreishandwerkerschaft dazu entschieden, dass der Tag des Handwerks in diesem Jahr nicht nachgeholt wird. Die Verantwortlichen sind zu dem Entschluss gekommen, dass ein Ersatztermin im Oktober der Veranstaltung nicht gerecht werden würde. Das besondere Libori-Gefühl würde sich im Herbst nicht einstellen, sodass der Tag des Handwerks ohne dieses Flair nicht derselbe wäre.

Umso mehr richtet die Kreishandwerkerschaft nun den Blick nach vorn und freut sich bereits jetzt auf den Tag des Handwerks im kommenden Jahr, um gemeinsam mit Handwerksbetrieben, Partnern und Gästen die Stärke und Vielfalt des Handwerks in der Region zu feiern.

Kategorie(n): Aktuelles

Gelungener Austausch bei „5 vor 12 – KI & Digitalisierung im Handwerk“

Wie kann Künstliche Intelligenz den Arbeitsalltag im Handwerk erleichtern? Welche digitalen Lösungen bieten einen Mehrwert? Und wie können Handwerksbetriebe von den Ideen innovativer Start-ups profitieren? Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Veranstaltung „5 vor 12 – KI & Digitalisierung im Handwerk“, die in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Paderborn und der garage33 bei der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe stattfand.

Die große Resonanz auf die Veranstaltung zeigte, wie relevant das Thema inzwischen für das Handwerk ist. Zahlreiche Betriebe sowie Interessierte aus Wirtschaft und Netzwerkorganisationen nutzten das kompakte Mittagsformat, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Im Mittelpunkt standen sechs kurze Praxisimpulse, die unterschiedliche Perspektiven auf Digitalisierung und KI im Handwerk zeigten. Die vier Start-ups Ausbildung24, Ole, Mulios und Craftbeat stellten dabei konkrete Lösungen für den betrieblichen Alltag vor: Ausbildung24 zeigte digitale Möglichkeiten für Berufsorientierung und Azubi-Gewinnung, Ole präsentierte seine KI-Anwendung für SHK-Betriebe, Mulios gab Einblicke in die Automatisierung von zeitaufwändigen Büro- und Verwaltungsaufgaben und Craftbeat zeigte, wie sie Routenplanung mit KI optimieren.

Auch zwei Handwerksbetriebe berichteten aus ihrer eigenen Praxis. Konrad Quickstern von der Tischlerei Quickstern zeigte, wie Künstliche Intelligenz bei der Kalkulation eingesetzt wird. Julius Lohmann von Stahl & Anlagenbau Welsing gab Einblicke in den Einsatz von KI im Arbeitsalltag und stellte ein Projekt vor, das mit Claude Code umgesetzt wird.

Außerdem haben wir das Projekt ZUNFT+ der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe vorgestellt, das insbesondere kleine und mittlere Handwerksbetriebe dabei unterstützt, geeignete Digitalisierungs- und KI-Lösungen zu identifizieren und diese praxisnah im eigenen Betrieb einzusetzen.

Neben den Impulsvorträgen stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt der Veranstaltung. Beim gemeinsamen Mittagessen nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich mit anderen Betrieben, den Start-ups und den Netzwerkpartnern auszutauschen, Fragen zu stellen und neue Kontakte zu knüpfen. Gerade dieser offene Austausch wurde von vielen Teilnehmenden im Nachgang besonders positiv hervorgehoben.

Ein besonderes Highlight bildete zum Abschluss die Führung durch den KI-Showroom, der in dieser Woche Station in Paderborn machte. Die Teilnehmenden erhielten dort einen praxisnahen Einblick in verschiedene KI-Anwendungen und konnten erleben, wie KI in unterschiedlichen Unternehmensbereichen eingesetzt werden kann.

Die durchweg positive Resonanz und das große Interesse an der Veranstaltung zeigen, dass der Bedarf an praxisnahen Formaten rund um Digitalisierung und Künstliche Intelligenz im Handwerk weiter wächst. Die Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe freut sich, gemeinsam mit ihren Partnern auch künftig den Austausch zwischen Handwerk, Start-ups und regionalen Innovationsakteuren zu fördern und Betriebe auf ihrem Weg in die digitale Zukunft zu begleiten.

Impressionen von der Veranstaltung gibt es in der Bildergalerie.

Kategorie(n): Digitalisierung

Kreativität trifft Kettensäge: Tolle Ergebnisse beim Workshop der Bildhauer

Manche Themen kommen im Gestaltungskreis der Steinmetz- und Bildhauer-Innung Paderborn-Lippe so gut an, dass schnell der Wunsch nach einer Wiederholung entsteht. So war es auch beim Kettensägen-Workshop: Der bewährte Dozent Bekim Spahiu ließ sich nicht lange bitten und scheute erneut keinen Aufwand, um den Teilnehmern reichlich Werkzeug und Material zum Arbeiten bereit zu stellen.

Sieben Bildhauerinnen und Bildhauer konnten sich an Baumstämmen ausprobieren und dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Zum Einsatz kamen modernste Akku-Carvingsägen, mit denen sich tolle Formen und Motive aus dem Holz herausarbeiten ließen. Dabei waren besondere Vorkenntnisse im Umgang mit Holz nicht erforderlich. Spahiu stand den Teilnehmern mit Rat und Tat zur Seite, gab wertvolle Tipps und unterstützte jeden bei der Umsetzung der eigenen Ideen.

Bei bestem Wetter wechselten sich konzentriertes Arbeiten und kreatives Experimentieren mit gemütlichen Kaffeepausen und dem gemeinsamen Genießen der schönen Zeit ab. Schnell zeigte sich, dass neben dem handwerklichen Können vor allem die Freude am Ausprobieren und der gemeinsame Spaß im Vordergrund standen.

Die Ergebnisse konnten sich am Ende sehen lassen: Bereits nach rund vier Stunden Arbeitszeit waren aus den zunächst groben Holzstämmen beeindruckende Formen, Figuren und Motive entstanden.

Ein rundum gelungener Workshop, der nicht nur viele kreative Ergebnisse hervorbrachte, sondern auch Lust auf weitere gemeinsame Gestaltungstage machte.

Weitere Fotos vom Workshop gibt es hier.

Kategorie(n): Aus den Innungen

Diskussion um Elterngeldreform: Kreishandwerkerschaft warnt vor zusätzlichen Personalengpässen

Die geplante Reform des Elterngeldes von Bundesfamilienministerin Karin Prien sorgt in den Handwerksbetrieben der Region für erhebliche Bedenken. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe. Insgesamt 151 Innungsbetriebe aus den Kreisen Paderborn und Lippe haben sich innerhalb von wenigen Tagen daran beteiligt, das Ergebnis ist deutlich: 75 Prozent der befragten Unternehmen bewerten den Reformentwurf als problematisch, 42 Prozent davon sogar als sehr problematisch. Für die Kreishandwerkerschaft ist damit klar: Die betrieblichen Auswirkungen auf Handwerk und Mittelstand müssen in der weiteren politischen Diskussion deutlich stärker berücksichtigt werden.

„Wir unterstützen selbstverständlich das Ziel, Familien eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Sorgearbeit zu ermöglichen. Politik muss aber gleichzeitig die Realität unserer Betriebe im Blick behalten“, betont Kreishandwerksmeister Mickel Biere. „Gerade im Handwerk können zusätzliche Ausfallzeiten einzelner Mitarbeiter nicht einfach aufgefangen werden – erst recht nicht dann, wenn diese nicht den Bedürfnissen der Familien folgen, sondern von der Politik aufgezwungen sind. Unsere Umfrage zeigt sehr deutlich, dass eine Umsetzung des Reformentwurfs für viele Betriebe eine weitere Belastung darstellen würde.“ Angesichts der derzeitigen Wirtschaftslage kein guter Weg, so Biere. Es brauche endlich Entlastung – neue Herausforderungen seien der völlig falsche Weg, um den Mittelstand in Schwung zu bringen.

Die Ergebnisse der Umfrage machen die Sorgen der Betriebe konkret.  66 Prozent der Betriebe wären nach ihren Angaben von einer längeren Elternzeit männlicher Beschäftigter sehr stark bzw. stark betroffen. Bei einer durchschnittlichen Mitarbeiterzahlen von sieben Personen ist für Handwerksbetriebe selbst der Ausfall eines einzelnen Mitarbeiters nur schwer zu kompensieren. Werden es gleich mehrere pro Jahr, können die Folgen erheblich sein: insbesondere zusätzliche Personalengpässe, höhere Belastung der übrigen Beschäftigten, Verzögerung bei der Auftragsabwicklung sowie Schwierigkeiten bei der Einsatz- und Urlaubsplanung sind erwartete Folgen für den betrieblichen Alltag. Auch wirtschaftliche Auswirkungen werden befürchtet: 60 Prozent der Betriebe rechnen laut der Umfrage mit Umsatzeinbußen. „Nicht zuletzt laufen in jedem Betrieb die Fixkosten unverändert weiter – auch wenn während der Elternzeit keine Lohnkosten für den Betrieb entstehen“, betont Hauptgeschäftsführer Michael H. Lutter. Nur knapp zwölf Prozent der befragten Handwerker erwarten keine nennenswerten Auswirkungen auf ihr Unternehmen, sollte das Vorhaben umgesetzt werden.

„Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache“, betont Lutter. „Unsere Betriebe kämpfen bereits heute mit Fachkräfteengpässen bei gleichzeitig hoher Auslastung. Wenn zusätzliche Ausfallzeiten hinzukommen, trifft das kleine und mittlere Handwerksbetriebe unmittelbar – und die machen im Handwerk einen Großteil der Betriebe aus. Es geht darum, Personal angemessen besetzen, Termine einhalten und bestehende Aufträge erfüllen zu können.“

Die Kreishandwerkerschaft Paderborn-Lippe sieht sich ausdrücklich als Sprachrohr ihrer Mitgliedsbetriebe. Die Umfrage soll deshalb nicht nur eine Bestandsaufnahme sein: „Wir haben die Ergebnisse an die zuständige Bundesfamilienministerin Karin Prien geschickt, um deutlich zu machen, welche Folgen eine Umsetzung der geplanten Reform für die Wirtschaftskraft vor Ort haben kann“, so Lutter. Es sei unerlässlich, die Auswirkungen politischer Reformvorhaben auf kleine und mittlere Unternehmen zu berücksichtigen und die praktische Umsetzbarkeit zu prüfen. „Das kommt oft zu kurz“, weiß auch Biere. „Was in einem großen Unternehmen möglicherweise aufgefangen werden kann, stellt einen kleinen Handwerksbetrieb vor ganz andere Herausforderungen. Genau diese Perspektive wollen wir in die Diskussion einbringen.“

Hier geht es zu den Ergebnissen der Umfrage.

 

Hintergrundinfo:
Nach den bisherigen Plänen von Bundesfamilienministerin Karin Prien soll das Elterngeld künftig stärker auf eine partnerschaftliche Aufteilung der Betreuung ausgerichtet werden. In dem aktuellen Referentenentwurf ist ein 3+3+6-Modell vorgesehen: Beide Elternteile sollen jeweils mindestens drei Monate Elternzeit in Anspruch nehmen, während weitere sechs Monate flexibel zwischen den Eltern aufgeteilt werden können. Nur dann, können sie den größtmöglichen Satz an Elterngeld erhalten. Damit würde der bisherige Gestaltungsspielraum bei der Verteilung der Elternzeitmonate deutlich eingeschränkt. Für Arbeitgeber, insbesondere kleine und mittlere Betriebe mit begrenzten personellen Reserven, könnte dies zu zusätzlichen und längeren Mitarbeiterausfällen führen.

Kategorie(n): Aktuelles

Neue Auflage des KI-Index Handwerk.NRW startet: Handwerksbetriebe zur Teilnahme eingeladen

Wie nutzen Handwerksbetriebe in Nordrhein-Westfalen Künstliche Intelligenz? Welche Chancen sehen sie, welche Herausforderungen bestehen im Betriebsalltag und wie haben sich Einstellungen, Erfahrungen und Bedarfe in den vergangenen zwei Jahren verändert? Diesen Fragen widmet sich die zweite Auflage des KI-Index Handwerk.NRW.

Bereits 2024 wurde im Rahmen der ersten repräsentativen Befragung erhoben, welche Rolle KI im Handwerk spielt. Seitdem hat sich technologisch, gesellschaftlich und betrieblich viel bewegt: Neue Anwendungen sind entstanden, KI-Tools sind sichtbarer geworden und die Diskussion über ihren praktischen Nutzen hat weiter an Fahrt aufgenommen. Entsprechend wurde auch der Fragebogen für die neue Erhebung weiterentwickelt und an aktuelle Entwicklungen angepasst.

Das Projekt KIDiHa lädt Handwerksbetriebe aller Gewerbe herzlich ein, sich an der Befragung zu beteiligen. Neben den Betrieben, die direkt angeschrieben werden, können auch weitere interessierte Handwerksbetriebe über einen freien Teilnahmelink mitmachen: 

Hier gelangen Sie direkt zur Umfrage.

Jede Teilnahme bis zum 30.09.2026 hilft dabei, ein aktuelles und aussagekräftiges Bild davon zu gewinnen, wie KI im Handwerk heute wahrgenommen, genutzt und bewertet wird. 

Die Ergebnisse des KI-Index liefern wichtige Hinweise für Praxis, Beratung, Qualifizierung und politische Gestaltung. Sie zeigen, wo Betriebe bereits aktiv sind, wo Unterstützungsbedarf besteht und welche Entwicklungen für das Handwerk in NRW besonders relevant sind.

Weitere Informationen zur ersten Auflage des KI-Index Handwerk.NRW finden Sie hier.

Kategorie(n): Aktuelles,Digitalisierung
KH Paderborn Lipp